Kommentar: Ein bisschen langsamer fahren

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Fahrräder könnten eigentlich das  liebste Verkehrsmittel der Bremer sein. Sie sind schnell, günstig, gesund und modern. Doch es läuft etwas schief mit eifrigen Radfahrern.

Manche rasen durch die Stadt, nicht nur auf Radwegen oder Straßen, sondern auch gleich auf dem Gehweg, und „nieten“ dabei fast, manchmal tatsächlich,  Passanten um. So mancher hochgezüchtete Drahtesel erreicht Geschwindigkeiten, die Fußgängern kaum noch eine Chance lässt.

Dann, im Straßenverkehr, wo Pkws und Lkws an Radfahrern vorbeibrausen, werden die Radfahrer plötzlich zu Opfern, die sich gegen über-motorisierte und rücksichtslose Verkehrsteilnehmer wehren müssen.

Doch das ist in Wahrheit eine ähnliche Geschichte, wenngleich auch noch gefährlicher. Resultat: Die Unfallzahlen steigen.

Jetzt mal langsam. Bitte mehr Rücksicht nehmen. Das gilt für Pkw- und Lkw-Fahrer und für Radfahrer. Autos fahren auf Straßen, Radfahrer auch, oder auf Radwegen. Aber auf Fußwegen sollten niemand fahren. Denn dort laufen die Fußgänger. Und das ist eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern, von denen bestimmt nicht mehr Rücksichtnahme erwartet werden kann.

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