Kommentar: Willkommen

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Bislang gibt es in Woltmershausen noch keine Flüchtlingsunterkunft. Doch bei dem anhaltenden Strom von Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das ändert. Zu groß ist der Handlungsdruck im Sozialressort und andere Stadtteile haben bereits viel für die Neuankömmlinge getan.

Da ist es gut, dass sich die im Beirat vertretenden Parteien in dieser Frage mit einer Stimme zu Wort melden und ein lautes „Willkommen in Pusdorf“ an die Flüchtlinge richten. Wir können uns das Leid, welches viele von ihnen hinter sich haben, gar nicht oder nur sehr verschwommen vorstellen. Dabei muss sich jeder von uns eigentlich nur eine Frage stellen: Was müsste alles passieren, damit ich meine Heimat, meine Freunde und alles, was ich kenne, für eine ungewissen Zukunft in der Fremde verlassen würde? Die Antwort: Sehr viel Schreckliches. Menschen die so einen steinigen Weg gehen mussten, verdienen unseren Respekt und unsere Hilfe.

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