Schweine der Bremer Sögestraße wieder vereint

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Thomas Schmalz (l.)von „Die Gießerei Statuarius“ und Björn Niehues von „Der Steinmetz Lippert“ bringen das vermisste Ferkel zurück.
Foto: Senatspressestelle
Das vermisste Ferkel ist zu seiner Familie an die Sögestraße zurückgekehrt. Ein LKW hatte beim Zurücksetzen die Bronzefigur vor mehreren Wochen beschädigt.
Die Bremer Bronzegießerei Statuarius wurde vom Senator für Kultur beauftragt, den Schaden zu beseitigen. Nun wurde das Ferkel an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgestellt. „Ich freue mich, dass die bei den Bremern und Bremerinnen und ihren Gästen so beliebte Figurengruppe wieder komplett ist“, sagte der Kultursenator, Bürgermeister Jens Böhrnsen. 
Schäden waren nur schwer zu reparieren
Die Bronzefigur war durch den Aufprall stark verbeult worden und hatte Spannungs- und Haarrisse. Außerdem waren alle Bolzen für die Verankerung im Boden herausgerissen. Thomas Schmalz von der Werkstatt Statuarius war sich anfangs nicht sicher, ob der Schaden so zu beheben ist, dass er nicht mehr sichtbar ist. Aber Recherchen hatten ergeben, dass keine Modelle oder Negativformen für einen Bronzeguss mehr vorhanden sind. 
Statuarius ist es gelungen, die Beule zu beseitigen. Die Bronze wurde nachpatiniert und neu gewachst, so dass der Betrachter oder die Betrachterin jetzt keinen Schaden mehr sehen können. Für die Kosten kommt die Versicherung des Unfallfahrers auf, sie belaufen sich voraussichtlich im niedrigen vierstelligen Bereich.
Die Gruppe „Hirt mit Schweinen“ schuf der Künstler Peter Lehmann (1921-1995). Sie wurde 1974 in der Sögestraße aufgestellt.

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