Skripnik hat kein Mitleid mit dem HSV

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Werder-Coach Viktor Skripnik Foto: nph

Werder-Trainer Viktor Skripnik zeigt kein Mitleid mit dem abstiegsgefährdeten Erzrivalen Hamburger SV. Vor dem Nordderby am Sonntag (15.30 Uhr) sagte der Ukrainer: „Der Schwächste muss absteigen. Wir haben dann noch Nordderbys gegen Wolfsburg und Hannover.“ Skripnik legte sich außerdem bereits bei zwei Positionen für die Startelf fest.

Auf Linksverteidiger Janek Sternberg und Torwart Raphael Wolf angesprochen, bestätigte der Coach, dass beide am Sonntag von Anfang an spielen sollen. Darüber hinaus wollte er sich auf keine weiteren Personalien festlegen. „Manchmal plane ich mit jemandem und der verletzt sich, dann musst du jemanden aufstellen, dem man schon gesagt hat, dass er nicht spielt.“

Werder hat am Sonntag die Chance, den 500. Heimsieg der Bundesliga-Geschichte einzufahren.“Sowas geht nur einmal im Leben. Das muss Motivation sein“, so Skripnik, der auch über die schwächeren Leistungen in den vergangenen Wochen sprach: „Es ist schwierig zu erklären. Die Spieler müssen erkennen, dass es keine Konfortzone gibt. Gegen Stuttgart hatten wir mehr Ballbesitze und bessere Zweikampfwerte. Aber wir haben auch weniger Sprints gemacht.“

Bartels fällt aus, Prödl kehrt zurück

 

Die Fehler vom vergangenen Sonntag wurden per Videoanalyse und in Einzelgesprächen aufgearbeitet. „Ich hoffe, dass ich gegen den HSV nicht mehr viel motivieren muss, da stellt man die Mannschaft auf und sagt nur: Viel Glück“, so der Trainer.

Während Fin Bartels mit einer Bänderverletzung ausfällt, wird Sebastian Prödl nach abgesessener Gelbsperre in den Kader zurückkehren. Auch Philipp Bargfrede (Oberschenkelprobleme) stieg am Donnerstag wieder ins Training ein.

Flüssigkkeit in Lorenzens Knie

Dagegen kommt das Nordderby für Luca Caldirola noch zu früh. Er absolvierte nach seiner Verletzung im Fußgelenk zwar schon einige Laufeinheite, trainierte aber noch nicht wieder mit dem Ball.

Auch Stürmer Melvyn Lorenzen wird weiter ausfallen. Skripnik: „Es sieht nicht gut aus. Er kriegt immer Akupunktur. Es dauert, er muss Geduld haben. Es kommt immer wieder Flüssigkeit ins Knie.“

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