Großbrand in Bremer City: Noch lange keine freie Fahrt Am Wall

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Die Arbeiten bei Harms schreiten langsam voran. Fotos: Barth

Weil die Sicherungsarbeiten an der Brandruine des Bremer „Harms“-Gebäudes zögerlich voranschreiten, wird die Straße Am Wall noch mindestens bis zum Wochenende für den Verkehr gesperrt bleiben – realistischer ist jedoch Anfang kommender Woche. Das konnte der WESER REPORT aus Kreisen des Gebäudeversicherers erfahren.

Beinahe eine Woche ist es her, dass das „Harms“-Gebäude Am Wall in Flammen aufging, doch der Verkehr kann zwischen Herdentor und Ostertorstraße noch immer nicht fließen. Grund: Herabfallende Ziegel oder Fassadenteile könnten Passanten oder Autofahrer gefährden. „Unsere Maßnahmen sind dort abgeschlossen. Jetzt ist es Sache des Bauamtes, den Eigentümer des Gebäudes dazu anzuhalten, für Sicherheit zu sorgen“, erklärt Polizeisprecherin Kirsten Dambeck.

Zuständig ist der Gebäudeversicherer

Jens Tittmann, Sprecher des Bauressorts, erklärt: „Es gibt zwei Möglichkeiten, das Gebäude zu sichern. Entweder durch das Anbringen eines Gerüstes oder durch das Abtragen der losen Dachpfannen und ein Verschließen der Fenster mit Holzplatten.“ Auf die Frage, wann der Eigentümer diese Arbeiten abgeschlossen haben wird, betont Tittmann: „Zuständig dafür ist der Gebäudeversicherer. Dort wird mit großer Eile an der Lösung des Problems gearbeitet.“

An der Rückseite steht bereits
der Teil eines Gerüstes.

Erste Teile eines Gerüstes waren am Dienstagabend an der Rückseite des Gebäudes zu entdecken. An der Front scheint man sich jedoch für die zweite Lösung entschieden zu haben. Von einem dachpfannen-freien Dach oder verschlossenen Fenstern war man dort am Dienstagabend aber noch meilenweit entfernt.

 

Am Wall wahrscheinlich erst in der kommenden Woche frei

Aus Kreisen des Gebäudeversicherers war zu erfahren, dass man tatsächlich „auf Hochtouren“ an dem Problem arbeite. „Es wird aber noch einige Tage dauern.“ Mit dem Aufheben der Straßensperrung sei deshalb nicht vor dem Wochenende zu rechnen. Realistisch sei eher Anfang der kommenden Woche.

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