Umweltbehörde empfiehlt: Auf Entenfütterung verzichten

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Fische in kleinen Gewässern sterben aufgrund der Hitze und
dem daraus resultierenden Sauerstoffmangel.      Foto: Schlie
Aufgrund der andauernden Hitze können kleinere Gewässer in Bremen umkippen. Um dies zu verhindern, soll man auf das Füttern von Enten verzichten.


Die Hitze macht nicht nur Menschen, sondern auch Tieren zu schaffen. Besonders gefährlich kann es für Fische werden. Denn durch Trockenheit und langer Sonnenscheindauer erhitzen einige Badeseen auf über 20 Grad. Dadurch wird der Stoffwechselumsatz im Gewässer schneller. Wasserpflanzen und Algen kommen mit der Sauerstoffproduktion tagsüber kaum noch nach. 
Dieses kann zu Fischsterben führen. Obwohl die Deichverbände am rechten und linken Weserufer versuchen, mit Zuwässerungsmaßnahmen derartige Situation zu verbessern, kann sich die Lage oft erst dann wesentlich ändern, wenn die warme Wetterphase zu Ende geht. Verschlimmern kann sich der Zustand, wenn durch Niederschläge der auf den Straßen, Dächern und Plätzen angesammelte Schmutz in die Gewässer gespült wird und zusätzlich zum Sauerstoffabbau beiträgt.
Deshalb empfiehlt der Senator für Umwelt, auf das Füttern von Enten zu verzichten. So soll verhindert werden, dass weitere organische Substanz in die Gewässer kommen, was zu einem weiteren Sauerstoffabbau führen könnte.
Akute Situationen von Fischsterben können der Wasserbehörde unter der Telefonnummer 0421-361-89282 gemeldet werden. Informationen zu Bremer Gewässern und Badeseen sind unter www.umwelt.bremen.de zu finden.

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