„Bremen City App“ für Smartphone und Tablet vorgestellt

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Dr. Jan-Peter Halves (l.) mit Norbert Caesar(Foto: pv)

Wer wissen will, was in der Bremer City geht, kann zukünftig so ziemlich alle Infos zu Shopping, Freizeit, Kultur, Gastronomie, Nachtleben und Hotels mittels einer App bekommen. Die hat die Bremer Cityinitiative jetzt vorgestellt.

„Sag mal, Karstadt hat doch bis 19.30 Uhr auf, nech?“ oder „Ich bin zwar Bremer, aber wo man nach 22 Uhr noch asiatisch essen gehen kann, weiß ich auch nicht“ – solche und ähnliche Sätze werden bald der Vergangenheit angehören. Zumindestens bei denen, die im Besitz eines Smartphones oder Tablets sind.

Ab sofort beantwortet die neue Bremen City App so ziemlich jede Frage zu fast allen Geschäften und Einrichtungen der Bremer City. Projektleiterin Sonja Spörhase: „Wir sehen das als Service-Angebot für alle City-Besucher und daher haben wir alles integriert, was man braucht, um einen schönen Tag in der Bremer City zu erleben – im Schwerpunkt natürlich Einzelhandel, aber auch Freizeit, Kultur, Gastronomie, Nachtleben und Hotels. Auch die Service-Informationen zielen darauf ab und weisen zum Beispiel auf das nächste Parkhaus oder die nächste Haltestelle hin.“

Kostenlos für Android- und Apple-Geräte

Die App steht ab sofort sowohl für Android- als auch Apple-Geräte kostenlos zum Download bereit. Diese schaffe gegenüber den webbasierten Angeboten zahlreiche Vorteile für die Nutzer. „Da wären zum einen die deutlich schnelleren Ladezeiten gegenüber einer Suche übers Internet“, so Spörhase und weiter: „Zum anderen verbraucht die App wenig Datenvolumen.“ Letzteres sei für alle Handynutzer, deren Vertrag eine Volumen­obergrenze vorsieht, interessant.

„Außerdem sind Kontaktdaten der vertretenen Unternehmen wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen verlinkt und damit direkt aus der App anwählbar, was die Anwendung einmal mehr schneller und komfortabler macht“, so Spörhase.

Inhalte auch offline verfügbar

So wirbt die Initiative für die App (Foto: pv)

Die Inhalte seien zudem  auch offline verfügbar. „Das ist der Vorteil gegenüber Google. Zudem haben wir mehr und aktuellere Informationen“, sagt Norbert Caesar von der Interessengemeinschaft „Das Viertel“. Infos zu Oster- und Steintor sind ebenfalls enthalten.

Wer das GPS seines Gerätes aktiviert, wird feststellen, dass sich Farbe und Oberfläche der App ändern, sobald man über den Wall in Richtung Theater am Goetheplatz geht. Das werde bei jedem hinzu kommenden Quartier der Fall sein.

Weitere Stadtteile folgen 2016

Bis Ende des Jahres sollen 200 Geschäfte, für die ein Eintrag kostenlos ist, eingepflegt werden. „Zudem wollen wir im selben Zeitraum Vegesack einbinden“, sagt Dr. Jan-Peter Halves, Chef der Cityinitiative Bremen. 2016 sollen Überseestadt, Hemelingen und Gröpelingen hinzu kommen.

Zu aktuellen Veranstaltungen können sich Nutzer der App über sogenannte Push-Nachrichten informieren lassen. Haben sie diesen Dienst aktiviert, werden sie daran erinnert, dass beispielsweise eine Lange Shopping-Nacht ansteht.

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