Papy Djilobodji ist bis zum Saisonende von Chelsea FC ausgeliehen. Foto: nph
Werder Bremen

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Das Personalkarussell dreht sich weiter bei Werder: Am Freitag wurde bekannt, dass Levent Aycicek an 1860 München ausgeliehen wird. Papy Djilobodjy und Laszlo Kleheisler absolvierten bereits ihre erste Trainingseinheit.

„Wir freuen uns, dass sich diese Möglichkeit aufgetan hat und Levent das nächste Halbjahr bei 1860 auf sehr hohem Niveau Spielpraxis sammeln kann. Das ist ein wichtiger Schritt in seiner Entwicklung“, sagte Sportdirektor Rouven Schröder über das Leihgeschäft.
Aycicek kam 2008 als 14-Jähriger von Hannover 96 zu Werder und machte 2011 erstmals auf sich aufmerksam, als er mit der deutschen U17-Nationalmannschaft den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft belegte und bei der Europameisterschaft erst im Finale an den Niederlanden scheiterte.

Ausleihe bis zum Sommer

2012 unterschrieb er einen Profivertrag bei den Grün-Weißen. In der Saison darauf kam er bei der 1:5-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund zu seinem ersten Bundesligaeinsatz und erzielte zehn Minuten nach seiner Einwechslung den Ehrentreffer für Werder.

Sein aktueller Vertrag läuft bis 2018. Bisher absolvierte Aycicek 13 Bundesligaspiele, in denen ihm zwei Treffer gelangen. Er wird nun bis zum Sommer an den Zweitligisten 1860 München ausgeliehen.

Zwei Neue beim Training

Aycicek weg – dafür sind Papy Djilobodjy und Laszlo Kleinheisler neu dabei. Die beiden absolvierten bereits am Donnerstag ihr erstes Training mit den neuen Kollegen im Weserstadion.

„Es ist kalt, aber wir sind ja auch nicht in Afrika oder Dubai“, sagte Djilobodji nach der Einheit mit einem Schmunzeln. Der Senegalese kommt von Chelsea FC und spielt auf Leihbasis bis zum Saisonende in Bremen. Als Gebühr muss Werder 400.000 Euro an den amtierenden englischen Meister überweisen.

Djilobodji Kandidat für die Startelf

Neuzugang Nummer zwei wird dagegen länger in Bremen bleiben. Der Ungar Laszlo Kleinheisler unterschrieb einen Dreijahresvertrag. Für den 21-jährigen Mittelfeldspieler wurden 300.000 Euro Ablöse fällig. Kann er sofort Werder sofort helfen? „Lassen sie sich überraschen“, so Geschäftsführer Thomas Eichin.

Während Kleinheisler wohl erst einmal beim Rückrundenauftakt am Sonntag auf Schalke (17.30 Uhr) maximal nur auf eine Kadernominierung hoffen kann, ist Djilobodji sofort ein Kadidat für die Stammelf. „Ich will so viel wie möglich spielen. Werder ist eine Chance für mich und die will ich ergreifen“, sagte der
Abwehrspieler.

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