Die Organisatoren und Förderer fiebern dem Beginn der 10. Celtic Days in Hude entgegen. Los geht es am Mittwoch, 13. April. Foto: Konczak Die Organisatoren und Förderer fiebern dem Beginn der 10. Celtic Days in Hude entgegen. Los geht es am Mittwoch, 13. April. Foto: Konczak
Celtic Days

Hude feiert im April irisch-schottische Lebensart

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Vom 13. bis 17. April ist Hude fest in der Hand der Freunde irisch-schottischer Lebensart. Mit den Celtic Days hat sich die kleine Gemeinde deutschlandweit einen Namen gemacht und lockt auch internationale Künstler an.

2005 fanden die Celtic Days zum ersten Mal statt: Mit einem Konzert, einem Märchenabend, einem Whiskey-Tasting und drei Workshops für Gitarre, Gesang und die irische Rahmentrommel Bodhran.

„Die Celtic Days sind weit mehr als ein reines Musikfestival. Vor allem die Kursvielfalt ist unser Alleinstellungsmerkmal“, betont Martin von Maydell vom ausrichtenden Verein Pro Musica Activa e. V.

Bagpipe, Harfe und Langbogenbau

Bei der zehnten Auflage des Festivals dürfen sich die Besucher auf international renommierte Musiker und mehr als 20 Workshops freuen. Die Palette reicht vom Gitarren-, Flöten- oder Kochkursus über Workshops bei denen der Gesang in der irischen Musik oder die keltische Harfe im Mittelpunkt stehen. Des Weiteren kann man Seife sieden, Filzen, einen Langbogen bauen oder an einer Whiskey-Verköstigung teilnehmen. Abgerundet werden die Celtic Days durch Lesungen, einen landeskundlichen Vortrag und einen Tanzabend.

Glücklich sind die Organisatoren über die Konzertzusagen von Künstlern wie Ailie Robertson aus Schottland oder der Band Flook, deren Mitglieder aus Irland und Großbritannien stammen.

„Mein persönlicher Höhepunkt ist der Auftritt der schottischen Sängerin Julie Fowlis. Ihre Stimme kennt man unter anderem aus dem Film Merida, für den sie den Titelsong gesunden hat“, berichtet von Maydell.

Spielfilm mit überwältigenden Bildern von der Insel Skye in gälischer Sprache

Eine Premiere erleben die Festivalbesucher am 14. April, um 19.30 Uhr. „Erstmals zeigen wir einen Spielfilm in gälischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Der damals neunjährige Hauptdarsteller Pàdruig Moireasdan ist heute 19 Jahre alt und gefragter Dozent wenn es um das Akkordeon, insbesondere wenn es um die Musik der Hebriden geht“, erzählt von Maydell.

„70 bis 80 Personen unterstützen die Veranstaltung als ehrenamtliche Helfer. Außerdem beteiligen sich die Oldenburgische Landesbank und die EWE Stifung als Förderer an dem Festival“, teilt Alfred Janßen, Mitinitiator der Celtic Days mit.

Auf rund 30.000 Euro belaufen sich die Auslagen für die Veranstaltung. „Das Geld ist das eine. Doch ohne unsere vielen langjährigen Kontakte würden wir viele der Künstler und Dozenten nicht nach Hude locken können“, fügt Janßen hinzu. So habe man bespielsweise zu Julie Fowlis erstmals vor vier Jahren Kontakt aufgenommen. Die gute Netzwerkarbeit kommt den Organisatoren auch bei den Workshops zugute.

Traditionell enden die Celtic Days mit einem Familienfest samt Highland Games im Kulturhof an der Parkstraße 106. Hierfür ist der Eintritt frei.

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