Förderer und Bewohner hoffen künftig auf mehr Engagement aus Bevölkerung: (v.l.) Alfred Garbarde, Werner Hoyer, Vanessa Giesenberg, Ute Otersloh, Paul Döring, Jens Böhrnsen, Angelika Kordaß und Wolfgang Welke. Foto: Waalkes Förderer und Bewohner hoffen künftig auf mehr Engagement aus Bevölkerung: (v.l.) Alfred Garbarde, Werner Hoyer, Vanessa Giesenberg, Ute Otersloh, Paul Döring, Jens Böhrnsen, Angelika Kordaß und Wolfgang Welke. Foto: Waalkes
Friedehorst

Jens Böhrnsen Vorsitzender im Förderverein

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Der Ex-Bürgermeister Jens Börhnsen ist neuer Vorsitzender beim Förderverein für Menschen mit Behinderungen "frie". Für die ehrenamtliche Arbeit möchte er Türen öffnen und möglichst viele Menschen begeistern.

Der Förderverein „frie“ zählt derzeit 40 Mitglieder – das soll sich schnellstmöglich ändern. „Wir appellieren an Vereine und Verbände, Menschen mit Behinderungen in Friedehorst in ihrer Freizeit oder auch gerne finanziell zu unterstützen“, sagt Alt-Bürgermeister Jens Böhrnsen, der neue Vorsitzende des Vereins.

Böhrnsen: Friedehorst und Burglesum wachsen zusammen

Sein Augenmerk liege vor allem auf der Öffnung der Einrichtung. „Das Friedehorst-Gelände und der Stadtteil Burglesum wachsen immer mehr zusammen. Da wollen wir anknüpfen“, so Böhrnsen, der seit dem vergangenen November den Förderverein handfest unterstützt und in Zukunft einige „Türen öffnen“ will.

Der Verein „frie“ existiert bereits seit 2003. Seit dem konnten die Mitglieder – bislang hauptsächlich Angehörige – schon einige Erfolge feiern. „Wir haben es beispielsweise geschafft eine Rollstuhl-Schaukel zu installieren oder den Bewohnern eine spezielle Musiktherapie zu ermöglichen“, so Alfred Garbarde, zweiter Vorsitzender bei „frie“.

Die Kosten für diese beiden Anschaffungen in Höhe von rund 15.000 Euro habe der Verein durch die Einnahme von Spenden realisieren können. Im Fokus der aktiven Mitglieder stehe aktuell das Wohl des Friedehorster Freizeittreffs „Freizi“, der von den meisten Bewohnern intensiv genutzt wird.

Clubausschuss wünscht sich neue Küche

Zwei eifrige „Freizi“-Nutzer, Vanessa Giesenberg und Paul Döring, haben schon einen konkreten Wunsch: Eine eigene Küche. „Das ist mir sehr wichtig“, sagte Paul Döring. „Dann könnten wir in Zukunft viele gesunde Gerichte gemeinsam kochen“, pflichtete ihm Vanessa Giesenberg bei.

Im „Clubausschuss“ beraten sich die Bewohner zweimal im Monat über mögliche Anschaffungen und tauschen neue Ideen hinsichtlich des Freizeitprogramms aus. „Die Bewohner entscheiden miteinander und organiseren sich zum Großteil selbst. Darauf sind wir sehr stolz“, sagte Insa Helmken, Bereichsleiterin der ambulanten Angebote.

„Frie“ wirbt für neue Mitglieder

Um die Chancen auf eine Küche und weitere Anschaffungen zu erhöhen, startet „frie“ nun ein Offensive und wirbt mit Flyern für mehr Engagement. „Eine Mitgliedschaft kostet 60 Euro im Jahr“, so Gabarde. Natürlich werde man auch in Zukunft weiter auf Spenden angewiesen sein.

Allerdings gebe man die Hoffnung nicht auf, künftig auch „das eine oder andere“ aus der Vereinskasse zahlen zu können. Wer unterstützen möchte oder weitere Informationen benötigt, kann sich an 0421 / 538 12 19 oder  frie-foerderverein@friedehorst.de wenden.

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