Auf der Osterwiese 2016 gibt es jede Menge Karussells. Foto: Sieler Fahrgeschäft auf der Osterwiese im Betrieb. Foto: Sieler
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Polizei zieht Bilanz der Osterwiese

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Handy-Diebstähle, Verstöße gegen das Waffengesetz und Jugendschutz: Die Polizei hatte auf der Osterwiese viel zu tun. Die sexuellen Belästigungen der vergangenen Woche schienen allerdings die Ausnahme geblieben zu sein.

Die Polizei zählte bis zum Wochenende 700 Missachtungen der Marktordnung auf der Osterwiese, wie die Beamten am Sonntag berichten. Darunter sollen viele kleinere, aber nur wenige gravierende Störungen sein: Handy-Diebstähle, Verstöße gegen das Waffengesetz, Personen- und Jugendschutzkontrollen seien einige Beispiele der täglichen Arbeit der Beamten.

Darüber hinaus ermittelt die Kriminalpolizei in mehreren Fällen, in denen junge Mädchen und Frauen an Autoscooter-Fahrgeschäften unsittlich berührt wurden. „Die Polizei verstärkte daraufhin dort ihre Präsenz, führte Personenkontrollen durch und erteilte Platzverweise“, teilen die Beamten mit.

200 Jugendschutzkontrollen durchgeführt

Vor allem auch der Jugendschutz habe bei der Polizeiarbeit im Mittelpunkt gestanden. Von über 200 durchgeführten Jugendschutzkontrollen wurde einige alkoholisierte Jugendliche angetroffen, die von ihren Eltern abgeholt werden mussten.

Auf der Osterwiese war wie in den Jahren zuvor die Mitnahme von Flaschen, Fahrrädern und Hunden verboten. „Einige Unbelehrbare missachteten diese Verbote“, so die Beamten in ihrer vorläufigen Bilanz.

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