Die Großleitstelle in Oldenburg schickte keinen Krankenwagen los: Symbolfoto: av Polizeibericht der Inspektion Verden / Symbolfoto
Grasberg

Verdächtige nach brutalem Raub festgenommen

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Zwei Männer sind brutal in ein Haus in Grasberg eingedrungen und haben einen Mann dabei verletzt. Doch durch eine Großfahndung gelang es der Bremer Polizei, die Verdächtigen zu fassen - sie sitzen jetzt in Haft.

Nach einem schweren Raub in einem Einfamilienhaus an der Rautendorfer Landstraße wurden am Donnerstagabend zwei Tatverdächtige kurze Zeit nach der Tat von der Polizei gestellt und vorläufig festgenommen.

Gegen 19 Uhr am Donnerstagabend klingelten drei Männer an der Tür des Hauses an der Rautendorfer Landstraße, wie die Polizeiinspektion Verden mitteilt. Als die Tür geöffnet wurde, drängte das Trio die zwei Bewohner, einen 31-jährigen Mann und eine 30-jährige Frau, in das Haus.

Mit der Beute flüchteten die Täter

Sofort haben die Männer massiv auf den 31-Jährigen eingeschlagen, wie die Polizei berichtet, dabei wurde er erheblich verletzt. Sie forderten von den Opfern Bargeld, Geldbörse und Handys. Mit der erlangten Beute flüchteten sie anschließend vom Tatort und fuhren mit einem schwarzen Geländewagen davon.

Die Opfer selbst konnten sich an ihre Nachbarn wenden, um die Polizei zu verständigten. „Umgehend leiteten die Beamten eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein, dabei kamen zahlreiche Streifenwagen der gesamten Polizeiinspektion Verden / Osterholz und der Polizei Bremen zum Einsatz“, wie die Beamten berichten.

Auf der A27 wurde das Fahrzeug der Tatverdächtigen schließlich um 19:45 Uhr durch die Bremer Polizei gesichtet und angehalten. Im Fahrzeug sollen sich zwei Personen befunden haben, die vorläufig festgenommen wurden.

Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen

Bei den Männern handelt es sich um zwei Bremer im Alter von 56 und 35 Jahren. Beide machen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Am Freitagmittag wurden beide Tatverdächtige dem Amtsgericht Osterholz vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Verden erließ der Haftrichter gegen beide Männer Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Sie befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Der dritte Tatverdächtige ist indes noch unbekannt, die Ermittlungen zu seiner Person und zu den Hintergründen der Tat dauern beim Polizeikommissariat Osterholz an. Das 31-jährige Opfer befindet sich derzeit stationär in einem Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht. Seine Mitbewohnerin blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

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