Das Fahrrad ist gut gesichert, wenn es mit einem stabilen Schloss an einem festen Gegenstand angeschlossen wird. Das Fahrrad ist gut gesichert, wenn es mit einem stabilen Schloss an einem festen Gegenstand angeschlossen wird.
Fahrraddiebstahl

Die Hochsaison für Fahrraddiebe hat begonnen

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Eigentlich ist es ganz einfach, den Drahtesel wirkungsvoll zu schützen: In vielen Fällen, so die Polizei, genügt es schon, dass Fahrrad mit einem guten Schloss an ein einen festen Gegenstand anzuschließen.

Mit dem Frühling, wenn die Temperaturen steigen und die Räder aus Kellern und Garagen geholt werden, beginnt die Hochsaison der Fahrraddiebe. Und die sind sehr aktiv: In den vergangenen sechs Jahren registrierte die Polizei bundesweit immer mehr als 300.000 Fälle von Fahrrad-Diebstahl. 923 Fahrräder wurden im Landkreis Diepholz im vergangenen Jahr gestohlen.

Die Fallzahlen sind zwar leicht rückläufig, für die Ermittler der Polizei aber immer noch zu hoch. Das Fahrrad vor einem Diebstahl zu schützen, ist also sinnvoll. Wichtig ist allerdings auch die Fahrrad-Daten, wie zum Beispiel die Rahmennummer, zu dokumentieren. So kann die Polizei, sollte sie das gestohlene Rad auffinden. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Fahrradpässe, für Smartphone-Besitzer auch als App.

„Schon ganz einfache Mittel reichen, um Fahrräder vor Langfingern zu schützen. Ein geeignetes Schloss zum Beispiel mit dem das Rad fest angeschlossen werden kann und eine individuelle Kennzeichnung“, erklärt ein Sprecher Polizei.

Abstellplätze bei Langfingern beliebt

Neben einem guten Schloss ist es wichtig, das Fahrrad immer an einem festen Gegenstand anzuschließen. Dies gilt insbesondere auf großen Abstellplätzen an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen, denn diese sind bei Langfingern sehr beliebt.

Damit die Polizei ein gestohlenes Fahrrad zweifelsfrei identifizieren und seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben kann, ist eine individuelle Kennzeichnung Vorrausetzung.

Viele in Deutschland verkaufte Räder haben eine in den Rahmen eingeschlagene individuelle Rahmennummer. Fehlt diese, können Radbesitzer selbst oder ein Fachmann eine individuelle Kennzeichnung anbringen, zum Beispiel durch Eingravieren. Möglich ist auch eine Fahrradcodierung. Diese wird im Landkreis Diepholz  in den Polizeistationen vorgenommen

Fahrrad-Pass-App für das Smartphone

Wer ein Smartphone besitzt, kann die kostenlose Fahrrad-Pass-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Mit dieser können alle wichtigen Fahrrad-Daten problemlos gespeichert und im Notfall ausgedruckt oder per Mail verschickt werden, zum Beispiel an die Polizei beziehungsweise den Versicherer.

Weitere Tipps, wie Fahrradbesitzer ihren Drahtesel vor Dieben schützen können sowie einen Fahrradpass zum Heraustrennen, finden Interessierte im Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“ bei der örtlichen Polizei.

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