KitaMobil Das KitaMobil bietet etwas Kindergartennormalität in den Flüchtlingsunterkünften. Foto: Bollmann
Flüchtlingskinder

Bremer KitaMobil gibt etwas normalen Alltag

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Ab sofort macht das KitaMobil in vier Bremer Unterkünften für Flüchtlinge Station. In der Notunterkünften und Übergangwohnheimen in der Überseestadt und anderen Standorten gibt es nun zumindest etwas Betreuung.

Im Anhänger des KitaMobil findet sich Spielzeug wie in einem ganz normalen Kindergarten – das lässt Kinderherzen höher schlagen und erlaubt zumindest für einige Stunden einen ganz normalen Kita-Alltag.

Bremen: 1.500 Kinder aus Flüchtlingsfamilien

Nach Behördenangaben leben derzeit 1.500 Kinder (bis sechs Jahre) aus Flüchtlingsfamilien in Bremen. Obwohl das fast fünf Prozent aller Kinder dieser Altersgruppe in Bremen sind, gibt es für sie kaum richtige Kita-Plätz.

Das KitaMobil kommt direkt in die Unterkünfte

Damit sie zumindest zeitweise eine qualifizierte Betreuung und Sprachförderung bekommen, wurde das Projekt KitaMobil ins Leben gerufen. Mit dem Anhänger kommen drei ausgebildete Betreuer in vier verschiedene Unterkünfte und organisieren die Betreuung.

Die Bremische Evangelische Kirche hat das dreijährige Projekt durch eine Anschubfinanzierung ermöglicht. Unterstützung kommt zudem durch die Sozialbehörde und die Deutsche Fernsehlotterie.Nach Möglichkeit soll das Projekt noch deutlich ausgeweitet werden. Dafür wird aber noch viel Unterstützung benötigt.

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