Räuber haben tagsüber in Schwachhausen zugeschlagen. Foto: WR Die Staatsanwaltschaft fahndet mit der Polizei nach den RAF Terroristen. Foto: WR
Neue Fahndungsfotos

Staatsanwaltschaft sucht nach RAF-Terroristen

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In Stuhr sollen drei ehemalige Mitglieder der Terrorganisation Rote Armee Fraktion (RAF) im Juni 2015 einen Geldtransporter überfallen haben. Seitdem fahndet die Staatsanwaltschaft nach ihnen, jetzt gibt es neue Fotos.

Die Staatsanwaltschaft Verden ermittelt gegen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg sowie Daniela Klette wegen des Verdachts des versuchten Mordes und des versuchten schweren Raubes.
Sie werden verdächtigt, sowohl für einen Überfall auf einen Geldtransporter in Stuhr am 06.06.2015, als auch für einen Überfall auf einen Geldtransporter in Wolfsburg am 28.12.2015 verantwortlich zu sein.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen sind die Ermittler jetzt auf neue Fotos gestoßen, die helfen sollen, zumindest Staub und Garweg zu finden. Woher die Bilder stammen will die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Personenbeschreibungen und Fahndungsfotos

RAF_Ernst-Volker Staub, Foto: Staatsanwaltschaft Verden

Vermutlich: Ernst-Volker Staub

Ernst-Volker Staub wird wie folgt beschrieben: Er ist 61 Jahre alt, 1.83 Meter große, hat blau-grüne Augen und ungepflegte Zähne. Ein weiteres Merkmal sollen Muttermale am Rücken und Verbrennungsmale an der linken Schulter sein. Staub soll Schuhe vermutlich der Marke Dockers tragen und einen Rucksack der Marke Tatonka dabei haben.

Burkhard Garweg soll 47 Jahre alt sein, 1.80 Meter groß, blaue Augen, eine große Nase und ein spitzes Gesicht haben. Er soll eine Fahrradpacktasche der Marke Ortlieb dabei haben.

RAF Burkhard Garwig, Foto: Staatsanwaltschaft Verden

Vermutlich: Burkhard Garwig

Daniela Klette im Jahr 1988, Foto: Staatsanwaltschaft Verden

Daniela Klette im Jahr 1988

Daniela Klette soll 57 Jahre alt sein, 1.65 Meter groß, dunkle Augen haben und Muttermale im gesamten Gesicht.

Hinweise zu den gesuchten Personen, insbesondere zu deren Aufenthaltsort, nimmt das Landeskriminalamt Niedersachsen unter 0511 26262 7400 oder jede andere Polizeidienststelle
entgegen. Die Polizei bittet, nicht selbstständig an die gesuchten Personen heranzutreten und warnt: Sie können bewaffnet sein.

Für entscheidende Hinweise, die zur Aufklärung der Taten und zu einer rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, hat das Geldtransportunternehmen eine Belohnung bis zu 20.000 € ausgesetzt.

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