Carsten Sieling (m.) zu Besuch auf dem nachbarschaftsfest. Foto: Joako49

Frühlingserwachen Bürgermeister bei Ritas Nachbarn

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Der Frühling war spürbar – nicht selbstverständlich bei der Veranstaltung „Frühlingserwachen“ der Schwachhauser Nachbarschaftsinitiative RITAS NACHBARN. Zum 4. Mal feierte sie dieses Frühlingsfest und nicht nur Bürgermeister Dr. Carsten Sieling kam zur Eröffnung, auch viele Anwohnerinnen und Anwohner aus der näheren und weiteren Umgebung waren zum Mehrgenerationenplatz in der Biermannstraße gekommen, wo die Veranstaltung traditionell stattfindet.

„Mit der Rita-Bardenheuer-Straße würdigt Bremen eine seiner starken Frauen“, bemerkte Sieling in seiner kurzen Eröffnungsansprache – „und ich bin heute hier um einer starke Nachbarschaftsinitiative aus eben dieser Straße zu ihrer mehrjährigen engagierten Arbeit zu gratulieren.“ Insbesondere betonte Sieling auch die Bedeutung des Mehrgenerationenplatzes für die Nachbarschaft: „In Bremen gibt es immer mehr Ältere, aber nach neusten Statistiken auch wieder erheblich mehr Kinder. Somit schafft dieser Platz eine Grundlage für das – im wahrsten Sinne des Wortes – Zusammenspiel der Generationen. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich.“

Umrahmt wurde Sielings Ansprache von zwei Chorauftritten: Den Auftakt machte der Nachbarschaftschor „Schwachhausen singt“, während unmittelbar nach der Eröffnungsrede der Kinderchor des Kinder- und Familienzentrums aus der Vahr zum Zuge kam und für seinen überaus lebendigen Auftritt mit reichlich Beifall bedacht wurde.

Der Höhepunkt des Nachmittags war für die Kinder ganz sicher der fast 60minütige  Auftritt von „Friedrich, dem Zauberer“. Ihm gelang es mit seinem wort- und gestenreichen Spiel, sowohl die Kleinen wie auch die Großen in seinen Bann zu ziehen.

Nach einer Tae-Kwon-Do Darbietung des Demo-Teams vom Sportverein Bremen 1860 hätte man zum beschwingteren Teil des Tages übergehen können, wenn es nicht noch einen Programmpunkt gegeben hätte, der nicht auf dem Plakat erwähnt war:

„Wir von Ritas Nachbarn haben schon eine Flagge, wir haben eine Visitenkarte, aber bislang haben wir noch keine Hymne“, leitete Wolfgang Ulrich von der Nachbarschaftsinitiative den Auftritt von vier Musikanten ein. „Daher haben wir uns in nicht immer leichter Reimarbeit nun eine gegeben“. Und zur Melodie des bekannten Liedes „Marmor, Stein und Eisen bricht“ ertönte unter großer Anteilnahme des Publikums  die Uraufführung der Nachbarschaftshymne.

Die Veranstaltung klang aus zur mal langsamen, mal beschwingten Musik des „Duo Schöön“, das sich schon in der Vergangenheit als Stimmungsmacher bewährt hatte.

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