Möchten ganz besondere Dinge in der Hemelinger Zeitkapsel unterbringen: Die Däumling-Kinder mit Niels Andes. Foto: pv Möchten ganz besondere Dinge in der Hemelinger Zeitkapsel unterbringen: Die Däumling-Kinder mit Niels Andes. Foto: pv
Zukunft

Hemelingen vergräbt seine eigene Zeitkapsel

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Zwei ganze Jahrzehnte – so lange wird die Hemelinger Zeitkapsel im Bürgerhausgarten unter der Erde ruhen, um dann samt ihrer Relikte wieder ausgegraben zu werden. Es wird auch noch nach Füllmaterial gesucht.

„Ich müsste nur mehr Zeit haben. Hey, Moment mal! Ich hab soviel Zeit wie ich will, ich hab ‘ne Zeitmaschine!“ – lautete Marty McFlys logische Schlussfolgerung aus der 80er Filmkomödie „Zurück in die Zukunft“.

Ja, Marty hatte einen, zu einer Zeitmaschine umfunktionierten, DeLorean. Die meisten haben leider keinen – dennoch oder gerade deswegen sind Zeit und Zukunft Themen, die viele Menschen beschäftigen. So auch Niels Andes: „Jeder Mensch setzt sich mit seiner Zukunft auseinander und möchte diese selbst gestalten können.“

„Jeder, der möchte, kann etwas in die Zeitkapsel tun“

Der 20-Jährige absolviert gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur) im Bürgerhaus Mahndorf und hat das Projekt Hemelinger Zeitkapsel gestartet. „Jeder, der möchte, kann etwas in die Zeitkapsel tun und in 20 Jahren bei der Ausgrabung dabei sein und schauen, was dann ist“, sagt Andes.

Am Freitag, 10. Juni, wird die Zeitkapsel im Bürgerhausgarten von Kindern der Kita Däumling, Eltern und allen Interessierten mit Dingen, Fotos, Botschaften, befüllt. Start der Aktion ist um 13.30 Uhr.

Es wird noch bis zum Ende des Jahres gesammelt

Die Zeitkapsel soll zu einem späteren Zeitpunkt dort im Garten vergraben und in 20 Jahren wieder ausgegraben werden.

Die Däumling-Kinder haben sich vorab von Niels Andes schon einmal alles genau erklären lassen und tief in die Kapsel geschaut, ob schon etwas drin ist. Sie haben sich vorgenommen, ganz besondere Dinge zu basteln, zu malen, zu schreiben und von Zuhause mitzubringen.

Weser Report mit dabei

Achtung: Es wird noch bis zum Ende des Jahres gesammelt. Wer noch etwas in der Zeitkapsel unterbringen und „in die Zukunft schicken“ möchte, kann sein „Stück Gegenwart“ (maximal Faustgröße) im Bürgerhaus vorbei bringen. Von dort aus wird es seinen Weg in die Kapsel finden. „Ich hoffe, dass noch viel zusammenkommt“, betont Andes. Eine Ausgabe des Weser Report wird auf jeden Fall mit dabei sein.

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