Links im Bild von 1930 ist das Krankenhaus zu sehen. Foto: Estel Links im Bild von 1930 ist das Krankenhaus zu sehen. Foto: Estel
Innovative Medizin

140 Jahre Rotes Kreuz Krankenhaus in Bremen

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Seine Geschichte beginnt 1876: Am 3. Juli des Jahres nahm das Rotes Kreuz Krankenhaus an der kleinen Weser mit einer Oberin, einer Lehrschwester und einem Patienten seine Arbeit auf. Heute ist es eine hochmoderne Klinik.

Anstelle der damals üblichen kirchlichen Trägerschaft wurde die Klinik in Form eines interkonfessionellen Vereinskrankenhauses geführt und später in „Willehadhaus“ umbenannt.

1937 ging das Willehadhaus durch Eingriff des nationalsozialistischen Staates ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über; 1945 fand die Rück-Übertragung des Vermögens auf die neu gegründete Stiftung „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen“ statt. Seit 1949 ist das Krankenhaus eine eigenständige Stiftung privaten Rechts.

Eine der ersten Dialyse-Einrichtungen

Innovativ war das RKK schon immer: 1969 wurde hier eine der ersten Dialyse-Einrichtungen Norddeutschlands eingeführt. Die Klinik für Schmerzmedizin mit 12 stationären Betten für schwerst chronisch Schmerzkranke – einzigartig in Bremen und Umzu – wurde 1980 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 36-jähriges Bestehen.

1985 entstand das Rheumazentrum am RKK. 1989 führte die Klinik den ersten eigenen Hostessenservice für seine stationären Patienten in einem norddeutschen Krankenhaus ein.

Profil weiter geschärft

Anfang der 90er Jahre unterzog sich das RKK als eines der ersten deutschen Krankenhäuser einem umfassenden Corporate Identity-Prozess. Durch die Verbindung von medizinisch- pflegerischem und unternehmerischem Denken konnte das RKK sein Profil weiter schärfen. 2003 eröffnete das erste Gefäßzentrum Bremens – im RKK.

Im Jahre 2004 wurde nach einer Neufassung der Stiftungssatzung die „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH“ gegründet.
Heute ist das freigemeinnützige RKK zweierlei: Akutkrankenhaus in unmittelbarer Nähe der City und Klinik mit Expertenruf in hoch spezialisierten Abteilungen.

Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen und behandeln heute über 35.000 Patienten pro Jahr. Das Krankenhaus verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in 11 Fachabteilungen und Zentren.

 30 Millionen Euro für Neu- und Umbau

Zwischen 2009 und Ende 2013 investierte die Klinik mehr als 30 Millionen Euro für umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen. Es entstand der hochmoderne Zentral-OP, die Notaufnahme mit neuer Liegendvorfahrt und DRK-Rettungswache, der Neubau Forum K mit Ärztehaus, Tiefgarage und Tagungszentrum.

Nicht zuletzt das 2015 zertifizierte Pflegemanagement der Bremer Schwesternschaft und damit des gesamten Pflegepersonals der Klinik, die hohen Zufriedenheitswerte bei Patientenumfragen als auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten erlauben einen optimistischen Blick in die Zukunft.

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