An Markttagen ist der Marktplatz am Fuße St. Martinis noch belebter.Foto: Füller Burglesum: An Markttagen ist der Marktplatz in Lesum am Fuße St. Martinis noch belebter als sonst.Foto: Füller
Stadtteilspaziergang

Burglesum: Dörflicher Charme im Stadtteilzentrum

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Reetgedeckte Häuser, ausgedehnte Parkanlagen und die Nähe zum Wasser lassen den Bremer Stadtteil Burglesum wie ein pittoreskes Dorf erscheinen. Im Zentrum allerdings erhält man alles, was das Herz begehrt.

Von fast überall aus sichtbar und so ein fester Bezugspunkt ist die auf einem Hügel gelegene St. Martini-Kirche im Ortskern von Lesum. Sie wurde bereits 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Am Fuße des Hügels befindet sich der Ortskern, das Zentrum Burglesums. Es bietet sich auch als Einheimischer an, dort – im historischen Zentrum – mit einem Spaziergang durch den Stadtteil zu beginnen, um am Ende zu diesem Ausgangspunkt zurück zu kehren.

Blühende Rosen und kleine Geschäfte

Im Sommer blühen auf beiden Seiten der Hindenburgstraße die Rosenbüsche und geben dem Zentrum den Charme eines Urlaubs­orts. Gleichzeitig ist dieser Teil des Stadtteils sehr belebt. Cafés und Restaurants, Ateliers und zahlreiche inhabergerführte Fachgeschäfte sind dort ansässig.

Im Sommer blühen die Rosenbüsche auf beiden Seiten der Hindenburgstraße. Foto: Füller

Im Sommer blühen die Rosenbüsche. Foto: Füller

„Für den Kunden bietet sich der Mehrwert einer persönlichen Beratung. Die Inhaber sind mit Leidenschaft bei der Sache“, weiß Ortsamts­leiter Florian Boehlke zu berichten. Mit der noch jungen Ladenzeile, in deren Obergeschoss auch das Ortsamt ansässig ist, hat Burg­lesum nun auf beiden Seiten der Hindenburgstraße Ladengeschäfte zu bieten. Trotzdem gibt es auch dort Leerstände.

Fehlende Parkflächen sind in Burglesum ein Problem

„Diese sind je nach Lage aber nicht von großer Dauer“, so der Ortsamtsleiter weiter. Ein weiteres Problem im Zentrum Lesums sind die  fehlenden Parkflächen. Trotzdem ist das Ortszentrum auch ein Magnet für Kunden aus anderen Stadtteilen: „Die kleinen Geschäfte zeichnen den Stadtteil aus. Sie bieten teilweise Waren an, die man nur dort bekommt und locken so auch Kunden aus anderen Stadtteilen an“, berichtet der Ortsamtsleiter weiter.

Nach dem Bummel die Ruhe und Weite genießen

Auch an wuseligen Markttagen und zu Stoßzeiten behalten das Zentrum und der Marktplatz jedoch immer ihren dörflichen Charakter. Wer nach dem Bummel durch den Ortskern die Ruhe und Weite sucht, begibt sich am Besten vom Marktplatz aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Richtung des Flusses Lesum, der Straße „Am Lesumhafen“ folgend.

Sie endet direkt am Wasser, wo man es sich entweder am kleinen Lesumhafen gemütlich macht, oder aber weiter dem Weg folgt und die Ruhe sowie das Grün entlang des Deichs genießt. Der Blick auf die Kirche ist für Boehlke ein Sinnbild für den Stadtteil.

Am Lesumhafen unweit des Zentrums lässt es sich nach dem Shoppen entspannen. Foto: Füller

Am Lesumhafen unweit des Zentrums lässt es sich nach dem Shoppen entspannen. Foto: Füller

Per Pedes oder Fahrrad das Zentrum erkunden

Spaziergänger haben am Hafen die Wahl: Denn auch in die andere Richtung, entlang des „Admiral-Brommy-Weg“, bietet sich eine entspannte Route – diesmal durch ein kleines Wäldchen, aber immer in der Nähe der Lesum – an. Wer die Strecke komplett geht, erreicht schließlich Knoops Park mit seinen schattigen Plätzen und grünen Hügeln.

Der Rückweg bietet sich für gute Fußgänger oder aber mit dem Fahrrad mitten durch den Park oder der Lesmonastraße folgend unter schattigen Bäumen entlang. Zurück im Zentrum wartet zum Abschluss eines ausgedehnten Burglesum-Spaziergangs der Besuch eines der kleinen Cafés und Restaurants, direkt am Marktplatz oder aber in unmittelbarere Nähe.

Von dort aus lässt sich dann gemütlich das geschäftige Treiben beobachten. „Das macht den Mehrwert des Stadtteils aus“, ist sich der Ortsamtsleiter sicher.

Der Blick auf das Lesumer Zentrum mit St. Martini. Laut Ortsamtsleiter ein „Sinnbild für den Stadtteil“. Foto: Füller

Der Blick auf das Lesumer Zentrum mit St. Martini. Laut Ortsamtsleiter ein „Sinnbild für den Stadtteil“. Foto: Füller

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