Beim Familientag am 28. August lässt sich der Hasbruch auf spielerische Art und Weise erkunden. Foto: Konczak Beim Familientag am 28. August lässt sich der Hasbruch auf spielerische Art und Weise erkunden.
Zeit im Wald

Den Hasbruch mit der ganzen Familie erleben

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Wie hoch ist der Baum? Und was kriecht da über den Waldboden? Beim achten Hasbruchtag am 28. August sind wieder Klein und Groß gefragt. Auf drei Routen können sie ein Stück Natur erkunden und Stempel sammeln.

An drei Punkten rund um den Hasbruch, den Parkplätzen Am Forsthaus (Vielstedt), Am Steinberg (Falkenburg) und Sommerfrische (Bookhokzberg), starten die Teilnehmer zwischen 11 und 13 Uhr ihre Tour zur Jagdhütte im Wald. Erstmals sind die Wegestrecken unterschiedlich lang und liegen zwischen 1,22 (vom Parkplatz in Vielstedt aus) und 2,9 (von Bookholzberg aus) Kilometern.

Bis zum Ziel müssen an vier Stationen Aufgaben bewältigt werden. Über einen Baumstamm balancieren und die Höhe eines Baumes messen sind zwei von ihnen. Für jede Mitmach-Aktion gibt es einen Stempel. Wer alle Stempel gesammelt hat, bekommt bei der Jagdhütte eine Teilnahmeurkunde.

Imker, Jägerschaft und Pfadfinder sind vor Ort dabei

Doch damit ist der Familientag noch nicht vorbei. Am Ziel sind zahlreiche Stände aufgebaut, an denen der Wald näher kennengelernt werden kann. Etwa bei den Imkern Kerstin Sprung und Dirk Hoffmann, bei der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst, bei den Pfadfindern oder bei der Gesellschaft der Freunde des Hasbruch.

Auch das THW, die Ortsfeuerwehr Hude, Bildhauer Wolf E. Schultz und weitere sind  mit Aktionen dabei. Für das leibliche Wohl ist mit Kuchen, Bockwurst und Getränken gesorgt. Die Veranstaltung an der Jagdhütte endet um 15.30 Uhr.

Ein kleines Stück Urwald steckt im Hasbruch

Die Gesellschaft der Freunde des Hasbruch veranstaltet gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten den Familientag im Hasbruch. Ziel ist es, junge Familien mit Kindern sowie Jugendliche mit der Veranstaltung anzusprechen und auf die Besonderheit des Waldes aufmerksam zu machen. Dank Unterstützung der Volksbank Ganderkesee-Hude und vieler Freiwilliger kann die Veranstaltung Jahr für Jahr aufs Neue organisiert werden.

Über den Hasbruch: Zwischen Delmenhorst und Oldenburg liegt mit einer Fläche von rund 630 Quadratemetern der Hasbruch. In dem Waldgebiet steht eine der ältesten und mächtigsten Eichen Deutschlands – Friederikeneiche mit ihren etwa 1.250 Jahren und einem Durchmesser von 3,2 Metern. Auch ein kleines Stück „Urwald“ existiert dort: Er ist bereits seit mehr als 150 Jahren aus der Nutzung genommen und sich selbst überlassen.

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