Auch die Bürgerschaft kann besichtigt werden. Foto: WR Auch die Bürgerschaft kann besichtigt werden. Foto: WR
Offene Denkmäler

Bremer Bauwerke aus ganz anderer Perspektive

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Deutschlandweit findet am kommenden Sonntag, 11. September, der Tag des offenen Denkmals statt. In Bremen kann man dann rund 50 Einrichtungen besichtigen. Viele davon sind sonst nicht öffentlich zugänglich.

„Wir sind nicht Stadtamt und nicht Standesamt, sondern pflegen unseren Laden“, sagt Bürgerschaftspräsident Christian Weber im Vorfeld zum „Tag des offenen Denkmals“ über seinen Amtssitz.

Denn dieses „Vorzeigeobjekt“ ist eines von  50 Denkmälern, die Interessierte am Sonntag, 11. September, mal aus anderer Perspektive kennen lernen können. Nach eigenen Aussagen ist Weber „eitel genug, um sein Haus anzupreisen“.

„Ein pieksauberes Gesamtkunstwerk“

Dazu zitierte er aus der Zeitschrift der Stiftung Denkmalpflege, in dem eine Autorin es als „pieksauberes, gepflegtes Gesamtkunstwerk und Beispiel für gelungene Nachkriegsarchitektur“ lobt. Dass dort in diesem Jahr auch die Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals stattfindet, hat aber einen anderen Grund: Den 50. Geburtstag des Bauwerks.

So gibt es in dem Gebäude am Marktplatz ab 11 Uhr neben einem Grußwort des Präsidenten, eine Ansprache von Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und einen Vortrag von Landesdenkmalpfleger Dr. Georg Skalecki.

Motto: „Gemeinsam Denkmale erhalten“

Er lobte angesichts der Veranstaltung vor allem jene Vereine, die sich ehrenamtlich um den Denkmalschutz in Bremen und Bremerhaven kümmern. Sie würden das diesjährige Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ leben.

Dieses hat auch Skaleckis Kollegen beim Landesdenkmalschutz, allen voran Dr. Rolf Kirsch, gut gefallen. „Das passt auf alle erdenklichen Einrichtungen“, sagte dieser.

Flyer mit dem gesamten Programm liegen aus

Seine persönlichen Empfehlungen für den Sonntag sind unter anderem das Tischlereimuseum im Viertel, das „Klangjuwel“ Sendesaal in Schwachhausen, das Alte Pumpwerk in Findorff sowie das Schulschiff in Bremen-Nord und der Dampfer Welle in Bremerhaven.

Für all diese Denkmäler würden sich besonders engagierte Bürger einsetzen. Flyer mit dem gesamten Programm liegen unter anderem in der Touristik Zentrale, dem Rathaus, der Stadtbibliothek und dem Dom aus. Das komplette Programm ist auch unter www.denkmalpflege.bremen.de im Internet einsehbar.

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