burchardGruppenfoto zum Abschluss der Sanierung der Burchardstraße. Foto: Bollmann Gruppenfoto zum Abschluss der Sanierung der Burchardstraße. Foto: Bollmann
Straßen-Umgestaltung

Walle: Die Sanierung ist abgeschlossen

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Als letzte Maßnahme des Sanierungsprojektes Waller Heerstraße konnte die Umgestaltung der Burchardstraße Anfang der Woche abgeschlossen werden. Allerdings fehlt dort weiterhin eine Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke.

Bei der Übergabe der umgebauten Burchardstraße erinnerte der Waller Beiratssprecher Wolfgang Golinski noch einmal an die lange Geschichte der Heerstraßensanierung, an der bereits seit 1998 geplant wurde, bevor es ab 2001 dann konkreter wurde.

Für insgesamt 10,06 Millionen Euro sollte damals ein ganzes Bündel an Einzelmaßnahmen realisiert werden – darunter auch der nun abgeschlossene Umbau der Burchardstraße.

Im Laufe der Sanierung sind die Kosten gestiegen

Da es während des Sanierungszeitraumes zu deutlichen Kostensteigerungen gekommen sei, habe man den Umbau der Burchardstraße erst einmal vernachlässigt, erklärte Golinski. Ihn habe es deshalb umso mehr gefreut, dass die Umgestaltung als eine der letzten Bremer Maßnahmen des ausgelaufenen Bundesprogramms „Sanierung und Entwicklung West“ der Städtebauförderung realisiert werden konnte, sagte der Bürgerschaftsabgeordnete und Baupolitische Sprecher der SPD, Jürgen Pohlmann.

Insgesamt wurden für den bereits abgeschlossenen Umbau der Osterfeuerberger-  (700.000 Euro) und der Burchardstraße (400.000 Euro) damit 1,1 Millionen Euro investiert.

In den vergangenen 15 Jahren konnten damit alle im Sanierungsprojekt Waller Heerstraße anvisierten Maßnahmen umgesetzt werden. Es ist eigentlich alles bestens für den Stadtteil gelaufen. Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen“, findet Golinski.

Jetzt solle bei der Burchardstraße allerdings noch einmal ein halbes Jahr ganz genau geschaut werden, ob sich zu den Stoßzeiten auf der Waller Heerstraße zu Schleichverkehren durch die kleine Wohnstraße kommt. Dann würde man gemeinsam mit dem Amt für Straße und Verkehr überlegen müssen, welche Verkehrslenkenden Maßnahmen ergriffen werden könnten, kündigt Golinski an.

Burchardstraße bleibt Baustelle der Kommunalpolitik

Zudem bleibt die Burchardstraße auch wegen des fehlenden Lärmschutzes an der Bahn weiterhin eine wichtige Baustelle der Komunalpolitik.  Wegen der maroden Bausubstanz des Bahndammes (und den hohen Kosten) konnte in diesem 350 Meter langen Abschnitt bislang noch keine Lärmschutzwand errichtet werden.

Pohlmann versprach allerdings, dass er sich in der Baudeputation dafür stark machen werde, dass diese Lücke bald geschlossen werde. Das gelte übrigens auch für die uralte Bahnunterführung, die dringend lärmsaniert werden müsse, erklärte der Bürgerschaftsabgeordnete.

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