Weihnachtsbeleuchtung in der Lloyd-Passage - sie soll bald bis zum City-Lab reichen. Foto: Schlie Weihnachtsbeleuchtung in der Lloyd-Passage - sie soll bald bis zum City-Lab reichen. Foto: Schlie
Vorweihnachtszeit

Ein Lichtband, das von der City ins Viertel reicht

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Die Bremer Weihnachtsbeleuchtung wird erweitert bis zum City-Lab und zum Ostertor. Damit Bremer und Gäste in der Vorweihnachtszeit in die Innenstadt kommen, geht es am 21. November mit der besonderen Beleuchtung los.

Von Jens Fischer

„Der Winterschmuck, den Besucher aus dem letzten Jahr kennen, wird erneut aufgehängt“, verspricht Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der City-Initiative Bremen. Lichterglanz wird es also über der Obernstraße geben, über Langestraße und Katharinenviertel, Schnoorgassen und Lloydpassage.

Aber dabei soll es nicht bleiben. Halves berichtet: „Die Wirtschaftsbehörde hat 75.000 Euro zur Aufwertung des Einkaufserlebnisses spendiert, so dass wir das Viertel besser mit der Innenstadt verbinden sowie das Citylab optisch besser an die Lloyd-Passage anbinden  können.“

32 runde Leuchtobjekte auf dem Hanseatenhof

Deshalb sollen zwei Dutzend echte Tannen aufgestellt und illuminiert werden, die eine Allee zum Citylab-Eingang bilden. Der große, alle Kollegen überragende Laubbaum auf dem Hanseatenhof werde zudem mit einer „Kugelorgie“ zum Funkeln gebracht, so Halves. Das wird eine Weihnachtsbeleuchtung aus 32 runden Leuchtobjekten mit bis zu 60 Zentimetern Durchmesser.

Auch die kleineren Bäume sollen nicht im Dunkeln stehen, sondern von der Lux-Kraft vieler LED-Ketten auffallend hübsch den Spielplatz zwischen „Galeria Kaufhof“ und „C&A“ bestrahlen. „Also eine echte Aufwertung des Areals“, so Halves. Denn dort hätte es bisher kaum Adventsatmosphäre gegeben.

Die anderen Maßnahmen greifen zwischen Stadtbibliothek und Ostertor. Wer durchs Viertel bummelt, soll in die City kommen – und umgekehrt. Also frohgemut und angstfrei die dunkle Grenze der Wallanlagen überwinden können. So wird nun das Areal gegenüber der Kunsthalle aufgehellt. Die Wall-Bäume sollen mit 21.600 Lichtpunkten versehen werden. „Optisch nehmen sie das Design des Weihnachtsschmucks im Viertel auf“, sagt Halves.

„Da knallen wir richtig mit Kawummms“

Highlight dieser neuen Lichtachse könnte die Inszenierung der acht Meter hohen gläsernen Brücke zwischen Amts- und Landgericht werden. „Da knallen wir richtig mit Kawummms“, wirbt Halves. Denn dort würden flimmernde Hinweise auf City und Viertel sowie eine Stadtmusikanten-Installation aufgestellt. „Die ist viel größer als Gerhard Marcks’ Standbild am Rathaus.“ Wie groß? „Überdimensional, also der Hahn hat etwa die Ausmaße einer riesigen Pute.“

Das gesamte Leuchtkonzept, das weiter als eine reine Weihnachtsbeleuchtung geht, wurde mit den Bremer Firmen Jelitto Star Illuminationen, Ebeling Licht und Pep Up Werbegestaltung entwickelt – und dort auch erworben. Nach fünf Jahren sei die Investition abgeschrieben, erklärt Halves. Zumindest so lange werde sie immer wieder vom Tag nach Totensonntag bis zum 31. Januar in Bremen eingesetzt.

2000 Euro für die Weihnachtsbeleuchtung

Die Stromkosten teilen sich jeweils die Anlieger. Für die Obernstraße berechne die Swb etwa 2.000 Euro für sechs Wochen Illumination, weiß Halves. Die meisten Geschäftsleute investieren außerdem in eigene Weihnachtsdekoration.

Karstadt wird den 23,5 Meter hohen Metalltannenbaum hochklappen und über die Dächer strahlen lassen. Bedauert wird in dem Kaufhaus aber, dass die Märchenszenen nicht mehr in den Schaufenstern ausgestellt werden können, weil die Motoren irreparabel kaputt seien.

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