Franchesco sorgt im „Per Noi“ für freundlichen und schnellen Service. Foto: Schlie Franchesco sorgt im „Per Noi“ für freundlichen und schnellen Service. Foto: Schlie
Gastrotest

Das ewige Dilemma mit Essen vom Büfett

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Das „Per Noi“ in der Lloydpassage (Papenstraße) bietet wochentags zwischen 12 und 14,30 Uhr ein Mittagsbüfett an. Informationen und Reservierungen unter 15 600 und www.pernoi-bremen.de

Ambiente  Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz-grauKochmuetze grau 2

Früher hieß das große Restaurant am Eingang zur Lloyd-Passage „Il Mio“. Eine Renovierung wurde nun zur Umfirmierung benutzt: Nun bietet das „Per Noi“ (italienisch „für uns“) auf mehreren Ebenen neben Kaffee, Cocktails, Frühstück und Dinner auch Mittagstisch an. Es ist ein geräumiges Lokal, das auch Platz für größere Gruppen bietet. Die Außenplätze bieten sich für einen schnellen Kaffee zwischendurch an, wenn man speisen will, setzt man sich in die obere Etage, die auch vom nebenliegenden Kaufhaus erreichbar ist. Mit etwas Glück ergattert der Gast einen Fensterplatz mit Blick auf das Treiben in der Passage. Die modernen Toiletten waren bei unserem Besuch sauber. Das „Per Noi“ ist nicht barrierefrei.

Essen   Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz-grauKochmuetze grau 2Kochmuetze grau 2

Zur Mittagszeit wird ein Büfett mit Salatbar, Suppe, zwei Hauptgerichten und Beilagen für 7,50 Euro (inklusive einer Tasse Kaffe) angeboten. Büfetts bringen Probleme mit sich: Sind die Rechauds gefüllt und laufen auf hoher Temperatur, trocknen die Speisen oft aus. Bei niedriger Temperatur sind sie nur lauwarm. Befüllt man das Büfett häufig mit kleineren Mengen, erhöht sich der Aufwand, der ja eigentlich klein gehalten werden soll. Das Dilemma erlebten wir bei unserem Besuch im „Per Noi“. Die Salatbar mit guter Auswahl und die Erbsensuppe mit Cabanossi waren ordentlich und unproblematisch. Aber die panierten Seelachsfilets lagen schon einige Zeit und waren deshalb fürchterlich dröge. Der Fisch wurde auch leider nicht nachgefüllt. Auch das Marktgemüse, das aus Kohlrabi, Erbsen und Karotten (TK-Ware) bestand, war durch das lange Warmhalten schon matschig.

Der Lasagne tat es dagegen überraschend gut. Der Nudelauflauf mit Hackragout und Erbsen war wunderbar durchgezogen und schmeckte wirklich lecker. Außerdem gab es noch Kartoffeln, die gerade frisch aus der Küche kamen und deswegen den richtigen Biss hatten. Zum Nachtisch gab es Vanillepudding aus einer Fertigmischung. Leider wurde der auch nicht nachgeliefert, so dass wir mit den etwas unappetitlichen Resten vorlieb nehmen mussten.

Service   Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze grau 2

Für das Essen ist der Gast beim Büfett selbst verantwortlich. Darüber hinaus wurden wir schnell und aufmerksam bedient.

Preise   Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze-schwarz2Kochmuetze grau 2Kochmuetze grau 2

7,50 Euro sind für ein Büfett wohl angemessen. Die Getränkepreise sind teilweise recht ambitioniert. Eine kleine Flasche Wasser (0,2l) kostet 2,50 Euro, ein Bier vom Fass (0,25l) 2,80 Euro. Ein Glas Wein (0,2l) gibt es ab 4,80 Euro.

Fazit

Nicht jede Speise schmeckt, wenn sie vom Büfett kommt.

 

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