Das Bild „Stick Insect“ ist Teil der Ausstellung „Close to me“ Foto: pv Das Bild „Stick Insect“ ist Teil der Ausstellung „Close to me“. Foto: pv
Ausstellung

Surreale Miniatur Welten, gemalt wie ein Foto

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Spielt der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch heutzutage überhaupt noch eine Rolle? Dieser Frage sind sechs internationle Künstler auf den Grund gegangen. Ihre Antworten sind aktuell in der Galerie im Park zu sehen.

Die Künstler Per Morten Abrahamsen aus Dänemark, Maurizio L’Altrella aus Italien, André Schmucki aus der Schweiz, Josef Zlamal & Richard Stipl  aus Tschechien und Alexander Zakharov aus Russland beschäftigen sich in ihren höchst unterschiedlichen Arbeiten mit Nähe und Distanz, mit der realen und surrealen Welt.

Die Ausstellung „Close to me – Berühren“ zeige entrückte Bildnisse voller Sehnsucht, romantische Begegnungen mit der Natur, aber auch Isolation, Verstörung und Unnahbarkeit, so Achim Tischer, Leiter der Kulturambulanz.

„Dabei schaffen es die Künstler, eine leise und intime Atmosphäre zu schaffen, die den Betrachter im Innersten berührt.“ Tischer, ebenso wie dem Berliner Kurator Uwe Goldenstein, der die aktuelle Ausstellung kuratiert, am Herzen, junge internationale Kunst zu zeigen und diese in ein Thema einzubetten.

Real versus surreal

Für diese Ausstellung wurde das Thema „Berühren“, dem die Kulturambulanz ihre diesjährige Jahresreihe mit Themenabenden, Erzählcafés und Ausstellungen widmet, vorgegeben. „Das Ergebnis spricht für sich“, sagt Tischer. Er sei richtig glücklich über die hochkarätigen Arbeiten, die so viele Facetten des Berührens zeigten.

Eine Besonderheit: Laut Goldenstein gebe es tatsächlich nur drei Künstler auf der Welt die so fotorealistisch malen könnten, wie der Alexander Zakharov. Dieser malt Miniatur-Welten, die einem Foto täuschend echt, vom Motiv aber surreal sind.

Führung durch die Ausstellung

Mit „close to me“ ((noch bis 13. November) startet die Galerie im Park außerdem mit der neuen Reihe „Wege zur Kunst“ mit dem Kunstwissenschaftler Dr. Rainer Bessling. Er führt am Sonntag, 9. Oktober, ab 15 Uhr durch die Ausstellung.

Eine Kuratorenführung mit Uwe Goldenstein gibt es am Sonntag, 23. Oktober, 16 Uhr. Der nächste Themenabend der Jahresreihe  findet am Donnerstag, 20. Oktober, ab 19.30 Uhr im Haus im Park statt. Dann dreht sich alles um das Thema „Berührung – wenn nichts mehr geht“.

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