Zweitägiges Cyberpeace-Forum in Bremen

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Bremen. Die Organisatoren des “Cyberpeace-Forums” am 11. und 12. November im Haus der Wissenschaft stellten in der Hansestadt die zweitägige Veranstaltung vor: Am Freitag, 11. November, findet um 18 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Thema „Zapfenstreich für die Zivilklausel?“ statt. Auf dem Podium diskutieren Susanne Grobien (Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses der Bremischen Bürgerschaft), Hans-Jörg Kreowski (Universität Bremen und Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)), Cornelia Mannewitz (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)) und Axel Viereck (Hochschule Bremen, Konrektor Studium und Lehre).

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der kürzlich von der Hochschule Bremen eingerichtete duale Studiengang für Informatikerinnen durch seinen Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Frauen mit der Bundeswehr gegen die Zivilklausel verstößt. Die Podiumsdiskussion wird von Tim Voss (Deutscher Gewerkschaftsbund Bremen-Elbe-Weser) moderiert.

Am Samstag, 12. November, wird das “Cyberpeace-Forum um 14 Uhr zum Thema „Aufrüstung zum Cyberkrieg – aktuelle Entwicklung und Gegenentwurf“ fortgesetzt wird. Die nahezu täglichen Nachrichten über Cyber- und Drohnenangriffe zeigen, dass die Gefahr heute schon real ist. Auch die Kriegsgefahr allgemein wächst, weil Cyberwaffen vergleichsweise billig und einfach zu beschaffen und zu bedienen sind und weil die Schwelle, sie einzusetzen, eher niedrig ist. Es ist deshalb dringend erforderlich, sich der Gefahren des Cyberkriegs bewusst zu werden und ihnen friedliche Alternativen entgegenzusetzen.

Das Programm kann im Internet unter http://cyberpeace.fiff.de oder unter www.bremerfriedensforum.de aufgerufen werden. Die Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das „Cyberpeace-Forum“ wird organisiert vom Bremer Friedensforum, von der Bremischen Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, vom Cyberpeace-Team Bremen, vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) und von der GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bremen – die Podiumsdiskussion „Zapfenstreich für die Zivilklausel?“ zusätzlich auch vom DGB Bremen-Elbe-Weser.

Kooperation zwischen Hochschule Bremen und Bundeswehr verstößt gegen die Zivilklausel

Während der Pressekonferenz gab Hartmut Drewes vom Bremer Friedensforum den neuesten Stand des Aufrufs “Hochschul-Zivilklausel absichern und Friedenskonzept entwickeln!” bekannt. Inzwischen unterstützen 262 Personen, darunter 75 Hochschullehrer und Wissenschaftler, der ehemalige Bildungssenator Horst von Hassel, Bremens Ehrenbürger Klaus Hübotter, vier Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft und die Bundestagsabgeordnete Birgit Menz die Initiative. Drewes begrüßte auch das aktuelle Rechtsgutachten von Bernd Hoppe. Der Kasseler Anwalt weist nach: “Die beabsichtigte Kooperation zwischen der Hochschule Bremen und dem Bundesamt für das Personalwesen der Bundeswehr verstößt gegen die Zivilklauseln des Bremischen Hochschulgesetzes und der Hochschule Bremen.”

http://www.bremerfriedensforum.de/738/aktuelles/Rechtsgutachten-weist-nach-Kooperation-zwischen-Hochschule-Bremen-und-Bundeswehr-verstoesst-gegen-die-Zivilklausel/”>http://www.bremerfriedensforum.de/738/aktuelles/Rechtsgutachten-weist-nach-Kooperation-zwischen-Hochschule-Bremen-und-Bundeswehr-verstoesst-gegen-die-Zivilklausel/

> Flyer: http://www.bremerfriedensforum.de/pdf/cyber_flyer-final_weboptimiert.pdf


Weitere Informationen:

Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski
Universität Bremen
Fachbereich Mathematik/Informatik
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)
Tel.: 0421 – 218 64451
E-Mail: kreo@informatik.uni-bremen.de[mailto:kreo@informatik.uni-bremen.de]


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