v. l. Florian Kommer, Thomas Meiswinkel, Rolf Specht und Tomislav Gmajnic (Geno) Foto: pv Haben sich auf einen Grundstückskauf für das neue Quartier Hulsberg geeinigt: Florian Kommer, Thomas Meiswinkel, Rolf Specht und Tomislav Gmajnic (Geno) v.l. Foto: pv
Los geht's

Erstes Grundstück im Hulsberg-Quartier verkauft

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Für 1,9 Millionen Euro haben die Gesundheit Nord und die Grundstücksentwicklung Klinikum Mitte vergangene Woche das erste Grundstück im neuen Hulsberg Quartier verkauft. Darauf wird ein Ärztehaus gebaut.

Die Gesundheit Nord (Geno) und die Grundstücksentwicklung Klinikum Mitte (GEG) haben in der vergangenen Woche erstmals eines der Grundstücke im Hulsberg-Quartier verkauft. Den Zuschlag für das sogenannte Ärztehaus-Grundstück im Eingangsbereich zum Klinikum bekam die „Ärztehaus Klinikum-St.-Jürgen-Straße GmbH“ – eine Gemeinschaft zweier Investoren, von denen einer in Bremen kein Unbekannter ist: Rolf Specht mit seiner Bremer-Residenz-Gruppe hat  sich mit der Papenburger Johann Bunte Bauunternehmung zusammengeschlossen.

Die Tinte unter dem Vertrag war kaum trocken, da saßen Verkäufer und Käufer an einem Tisch, um die Nachricht zu verkünden. „Das ist ein wichtiger Tag, dieser Verkauf ist sozusagen der Türöffner für weitere Investoren“, so Florian Kommer, Geschäftsführer der GEG.

Weitere baureife Grundstücke könne man zwar erst 2020/21 liefern, was mit der Versorgungs-Erschließung zusammenhängt, aber in der zweiten Hälfte 2017 könnten nach Planungsreife die nächsten Verkäufe stattfinden.

Architektenwettbewerb für Ärztehaus wird ausgeschrieben

Da die nötige Infrastruktur für das vor Ort geplante, fünfstöckige, unterkellerte  Ärztehaus mit einer überirdischen Bruttogeschossfläche von 5.230 Quadratmetern bereits gegeben ist, geht es dort also los. Zunächst wird die GEG das auf dem 1.889 Quadratmeter großen Grundstück vorhandene Gebäude (die ehemalige Notfallambulanz) abreißen.

Ferner muss die Ärztehaus GmbH binnen zwölf Monaten einen genehmigungsfähigen Bauantrag einreichen. „Einen Architektenwettbewerb werden wir natürlich ebenfalls durchführen“, so Thomas Meiswinkel, zuständig für Projektentwicklung bei Johann Bunte. Er und Specht haben übrigens bereits jetzt Interesse an weiterem Grund und Boden bekundet. Man könne sich vorstellen, unter anderem ein Patientenhotel zu bauen.

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