Die Osterholz-Scharmbeckerin Linda Schinkel setzte sich beim Deutschen Rock Pop Preis als Beste Sängerin durch. Foto: Cornelius Ledig Die Osterholz-Scharmbeckerin Linda Schinkel setzte sich beim Deutschen Rock Pop Preis als Beste Sängerin durch. Foto: Cornelius Ledig
Rock Pop Preis

Linda Schinkel “Beste Sängerin” beim Rock Pop Preis

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Nicht zum ersten Mal kommt Linda Schinkel vom größten und ältesten Nachwuchsfes­tivals für Rock und Popmusik zurück. Dieses Mal hat sie aber richtig abgeräumt, die 28-Jährige wurde zur „Besten Sängerin“ gekürt.

Seit zehn Jahren steht Linda Schinkel auf der Bühne. Mutig stellt sie dem Musikbusiness täglich aufs Neue, und zwar mit einer eindeutigen Kampfansage: „Von Beruf Musikerin“, obwohl das Durchdringen und „Gehört-werden“ heutzutage aufgrund der zahlreichen Mitbewerber schwierig ist. Schon einige Agenturen traten mit der 28-Jährigen in Kontakt, um sie zu vermarkten. „Die meisten versuchten mich mit deutschem Schlager und Ballermann-Partymucke zu locken, doch dieses Feld überlasse ich gerne anderen“, sagt die Kreisstädterin.

Vergangenes Wochenende stand Linda Schinkel auf der Bühne der Siegerlandhalle in Siegen. Dort wurde Deutschlands ältester und erfolgreichster Musikwettbewerb ausgetragen. Zahlreiche Künstler präsentierten sich einer Bundesjury, die sich aus 20 Fach-Juroren aus der Musik- und Medienbranche zusammensetzte, um mit dem begehrten Deutschen Rock & Pop Preis der Deutschen Popstiftung ausgezeichnet zu werden.

Drei Bestplatzierungen

Mit ihrem Singer-Songwriter-Lied „I Am A Woman“, das sie zurzeit mit dem Schwaneweder Tontechniker David Browne aufnimmt, konnte sie die Jury überzeugen. Sich selbst am Klavier begleitend beeindruckte sie mit kraftvoller Stimme. Mit ihrer eigenen Interpretation des von Prince komponierten Songs „How Come You Don’t Call Me“ sang sich Linda auf den ersten Platz in der Kategorie „Best Singer“. Erste Plätze gab es ebenfalls in den Kategorien „Beste Funk & Soul-Sängerin und „Bestes Kinderlieder-Album“.

Die Freude über die erfolgreiche Teilnahme an den Wettbewerben soll sie beflügeln. Die Allrounderin baut sich neben der Karriere als Sängerin aber noch ein zusätzliches Standbein auf.
„Das in der Musikbranche sehr wichtig“, sagt Linda Schinkel und erzählt vom Projekt „Kinderlieder“. Auf diesem Gebiet arbeitet sie eng mit ihrer Mutter Sabina Ledig-Schinkel zusammen. Die überhaupt den ersten Funken für dieses Projekt sprühte: Linda wuchs als dritte von vier Schwestern in einer Einelternfamilie heran. Ihre Mutter verwob schon damals die Namen ihrer Töchter in zahlreiche Kinderlieder und Geschichten. Die von Linda komponierten Kinder-Schlaflieder sind für die Jüngsten von 0 bis zirka sechs Jahre. Jede CD wird maßgeschneidert, denn alle Texte und

Schlaflieder als 2. Standbein

Lieder enthalten mehrfach den Namen des Kindes. Auch auf die CD selbst und in das Booklet werden das Grußwort des Schenkenden und der Name des Kindes eingedruckt.
Im Oktober 2016 begann die stimmerfahrene Künstlerin auch noch eine Ausbildung zur Sprecherin an der Deutschen Pop Akademie in Bremen. Außerdem wird bald ein drittes Kinderliederalbum auf dem Markt erscheinen.

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