Mithilfe einer App werden die bereits gesprochenen Geschichten auf einer Karte sicht- und hörbar. Screenshot: Audioguide Me/WR Mithilfe einer App werden die Geschichten zunächst auf der Karte sichtbar. Jeder kann sie sich schließlich anhören und den Stadtteil so kennenlernen. Screenshot: Audioguide Me/WR
Bremen-Nord

Blumenthal: Ein weiterer Stadtteil wird vertont

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Mit dem Projekt „Blumenthal hat was zu erzählen“ der Reihe "Stadtteilen" des Evaneglischen Bildungswerks Bremen soll Blumenthal im Internet und über das Handy „hörbar“ gemacht werden. Jeder kann etwas beisteuern.

Ein Lieblingsort, ein Geheimnis oder etwas Wissenswertes – all das soll mithilfe einer interaktiven Karte den Stadtteil Blumenthal hör- und erlebbar machen. Menschen verraten ihre Sicht auf die Dinge und leihen den konkreten Beiträgen ihre Stimme. So entsteht „Stadtteilen – Blumenthal hat etwas zu erzählen“.

Vorreiter ist der Bremer Stadtteil Blockdiek. Blumenthal soll nun als zweiter folgen. Organisiert und finanziert wird das Projekt vom Evangelischen Bildungswerk Bremen.

Kostenlose Workshops für Interessierte

„Mithilfe der Karte können nicht nur die Blumenthaler ihren Stadtteil besser kennenlernen, sondern auch Menschen von außerhalb ein Bild vom Stadtteil gewinnen“, sagt Dieter Niermann, Leiter des Evangelischen Bildungswerks Bremen.

In drei kostenlosen Workshops kommen Menschen zusammen, die etwas beisteuern möchten. Zwei Medienpädagoginnen leiten an und begleiten.

Karte des Stadtteils mit hörbaren Beiträgen

Das Prinzip ist ganz einfach: Mithilfe einer App auf dem Handy oder Tablet nehmen die Teilnehmer des Projekts möglichst an dem Ort, den sie beschreiben, kurze Beiträge auf und sprechen sie ein.

Diese werden dann online gestellt. Sie sind als Punkt auf einer Karte sichtbar. So entsteht aus vielen einzelnen Beiträgen ein Bild des gesamten Stadtteils. Hörer wiederum klicken einen der Punkte an und erfahren so, was sich dahinter verbirgt – der Stadtteil wird ihnen erzählt.

Weitere Multiplikatoren gesucht

Die dreistündigen Workshops finden in Institutionen im Stadteil statt, derzeit werden noch Multiplikatoren gesucht. Mitmachen können Vereine, Familien und alle Interessierten, die das Projekt auch weiter tragen wollen. 

Pro Workshop sollen bis zu 15 kurze Audiobeiträge entstehen und so die Karte füllen. Für Teilnehmer, die kein eigenes Smartphone haben, werden Geräte gestellt.

 

Ein Kurzworkshop im Stadtteilplenum findet am Donnerstag, 19. Januar, 18.30 Uhr, im Nunatak (Kapitän-Dallmann-Straße 2) statt. Anmeldungen dafür nimmt Carola Schulz unter 96 03 63 17 oder Carola.Schulz@afsd.bremen.de entgegen. Ein Workshop für Multiplikatoren findet am 21. Februar, ab 18.30 Uhr, im Quartierstreff Blumenthal (Kapitän-Dallmann-Straße 18) statt. Anmeldungen ebenfalls an Carola Schulz.

Anmeldungen für den 13. Februar im Haus der Zukunft  (Lüssumer Heide 6) nimmt Heike Binne unter Heike.Binne@afsd.bremen.de oder  36 17 92 93 entgegen.
Ein weitere Workshop am 14. März findet im Quartierstreff Blumenthal statt. Anmeldungen an Carola Schulz.

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