Die Großleitstelle in Oldenburg schickte keinen Krankenwagen los: Symbolfoto: av Die Polizei hat zahlreiche Glätteunfälle in Delmenhorst und Umgebung aufgenommen. Symbolfoto: WR
Glätteunfälle

Polizei hat wegen des Wintereinbruchs viel zu tun

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Aufgrund des Wintereinbruchs waren alle zuständigen Winterdienste in vollem Einsatz. Dennoch hat die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch in ihrem Gebiet bis 10 Uhr morgens 26 Unfälle aufgenommen.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch haben die Beamten zwischen 2 und 10 Uhr morgens insgesamt 26 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Bei den meisten Zusammenstößen blieb es bei Blechschäden.

In Delmenhorst ist es zwei Mal zu Glätteunfällen gekommen. Im Landkreis Oldenburg gab es 14 Unfälle. Davon vier in Ganderkesee, drei in Hude, zwei in Hatten und Großenkneten und jeweils ein Fahrzeug in Dötlingen, Colnrade und Wildeshausen. Die betroffenen Auto- und Lkwfahrer landeten laut Polizei in den meisten Fällen im Graben neben der Fahrbahn.

Im Landkreis Wesermarsch nahm die Polizei in Jade, in Jaderberg und in Stadland jeweils einen Glätteunfall auf. Bei sieben Verkehrsunfällen auf den Autobahnen wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Viele Autos gerieten ins Schleudern und Rutschen

So kam eine 22-jährige Autofahrerin aus Weyhe auf der A 28 Richtung Oldenburg gegen 5.30 Uhr ins Rutschen. Im Bereich Hude prallte sie mit ihrem Fahrzeug in die Außenschutzplanke und verletzte sich dabei leicht.

Bei einem weiteren Unfall  auf der A 1 in Richtung Hamburg zwischen der Anschlussstelle Cloppenburg und dem Ahlhorner Dreieck wurde am Morgen gegen 9.15 Uhr ein 27-jähriger Mann aus Ibbenbühren leicht verletzt. Der Fahrer musste einem vorausfahrenden Fahrzeug ausweichen, da dieses ins Schleudern geraten war.  Der 27-Jährige kam nach rechts von der Fahrbahn ab und das Auto überschlug sich neben der Straße.

Unfall auf A1 hat Rückstau zur Folge

Zu Verkehrsbehinderungen führte in der Nacht gegen 3.30 Uhr ein Unfall auf der A 1 in Richtung Osnabrück. Der Sattelzug eines 24 Jahre alten Mannes aus Rumänien geriet auf der Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Bei dem Unfall entstanden leichte Schäden. Da der Sattelzug abgeschleppt wurde, musste die Fahrbahn zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord von 3.30 Uhr bis 6.50 Uhr voll gesperrt werden.

Die Folge war ein Rückstau von geschätzt drei Kilometern Länge. Neben diesen Unfällen wurden der Polizei diverse Bäume und große Äste gemeldet, die durch die Schneelast auf die Straße gestürzt waren.

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