Aron Jóhannsson (l.) ist wieder im Mannschaftstraining. Luca Caldirola (r.) und Milos Veljkovic (2.v.l.) könnten am Sonntag in der Dreierkette spielen. Foto: nph Aron Jóhannsson (l.) ist wieder im Mannschaftstraining. Luca Caldirola (2.v.r.) und Milos Veljkovic (2.v.l.) könnten am Sonntag in der Dreierkette spielen. Foto: nph
Personalsorgen

Werder hofft auf die Rückkehrer aus dem Lazarett

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Gute und schlechte Nachrichten aus Werders Lazarett vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am nächsten Sonntag: Im Sturm kehren Spieler zurück, in der Abwehr sieht es dagegen eher schlecht aus.

Während es  am letzten Tag des Wintertransferfensters recht hektisch bei einigen Bundesligisten zuging, verbrachte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann einen vergleichsweise ruhigen Tag. „Wir wollen nichts mehr machen“, hatte er bereits am Montag angekündigt.

Nur der schon seit längerer Zeit feststehende Wechsel von Linksverteidiger-Talent Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen wurde bekannt gegeben. Der 22-Jährige kommt allerdings erst im nächsten Sommer zu Werder.

Drei weitere Spieler angeschlagen

Dabei wäre angesichts der angespannten Personallage ein Last-Minute-Transfer durchaus nachvollziehbar gewesen. Nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München am vergangenen Sonnabend klagten gleich drei Profis über Blessuren.

Innenverteidiger Niklas Moisander wird mit einer Oberschenkelzerrung definitiv für das kommende Auswärtsspiel beim FC Augsburg ausfallen. Sein Nebenmann Lamine Sané musste mit Kniebeschwerden aussetzen, wird jedoch laut Trainer Alexander Nouri am Donnerstag im Mannschaftstraining zurück erwartet.

Caldirola oder Verlaat als Ersatz?

Für Moisander stände Luca Caldirola als Ersatz bereit, sollte Nouri wieder Dreierkette spielen lassen. „Luca braucht aber noch Rhythmus und Spielpraxis“, sagt der Werder-Coach.

Eine weitere Option wäre Nachwuchsverteidiger Jesper Verlaat, der aus der U23 unter Florian Kohfeldt an das System mit drei Innenverteidigern gewohnt ist.

Hoffnung besteht auch bei Claurio Pizarro. Der Peruaner musste gegen seinen Ex-Klub früh ausgewechselt werden. Erst wurde eine Zerrung vermutet, dann aber eine neurogenen Tonusstörung in der Oberschenkelmuskulatur diagnostiziert, die Pizarro in München behandeln lässt.

Fritz hat weiter Nackenprobleme

Nouri hofft auf einen Einsatz des Routiniers in Augsburg: „Wir müssen schauen, wie sich das entwickelt.“ Eine Alternative für die Position im  Angriff könnte Aron Jóhannsson, der nach ausgestandenen Wadenproblemen gestern wieder mit der Mannschaft trainierte.

Ob es bis Sonntag für Clemens Fritz reicht, ist ebenfalls noch nicht sicher. Gegen die Bayern fiel der Kapitän mit Nackenprobleme aus, am Dienstag konnte er nur ein individuelles Programm absolvieren. „Bei komplizierteren Bewegungen tritt immer mal wieder ein Schwindelgefühl auf“, so Fritz.

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