Das Bauressort will in Kürze die Genehmigung für das geplante Großbordell an der Duckwitzstraße 69 erteilen.Foto: Schlie Das Bauressort will in Kürze die Genehmigung für das geplante Großbordell an der Duckwitzstraße 69 erteilen. Foto: Schlie
Neustadt

Bordell in der Oelkers-Villa: Genehmigung in Kürze

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Die Genehmigung für das geplante Großbodell in der Oelkers-Villa an der Duckwitzstraße in der Bremer Neustadt soll in Kürze erteilt werden. Indes haben sich die Anrainer an Ortsamt und Bauressort gewandt.

Inzwischen sollen sich auch die Gewerbetreibenden in direkter Nachbarschaft zu dem Gebäude gegenüber dem Beirat sowie dem Bauressort geäußert haben. So sollen die MEC Metro-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG, Betreiberin des EDU Einkaufspark Duckwitz, sowie die Peper & Söhne GmbH, Verwalterin des Lloyd Industrieparks an der Richard-Dunkel-Straße, ihre Ablehnung mitgeteilt haben.

„Trading-Down-Effekt“ befürchtet

Das hatten auch schon die Beiräte Neustadt und Huchting getan, zudem hatte die Initiative „Grolland wehrt sich“ mehr als 500 Unterschriften gegen das geplante Eros-Center gesammelt. „Das Potenzial des gesamten Areals wird in Gefahr gebracht“, so Dr. Ingo Mose (Grüne), stellvertretender Beiratssprecher in der Neustadt.

Sowohl die Anwohner als auch die Gewerbetreibenden befürchten für das Gebiet einen sogenannten „Trading-Down-Effekt“, sollte das Bordell mit 24 Zimmern und mehreren Bars tatsächlich eröffnen.

Genehmigung: An geltendes Recht gebunden

Indes heißt es aus dem Bauressort, die Genehmigung werde in spätestens zwei Wochen erteilt. „Wir verstehen die emotionale Seite der Geschichte, müssen aber als Baubehörde agieren und sind an geltendes Recht gebunden“, so ein Sprecher.

Die baurechtliche Situation lasse den Bordellbetrieb in der Oelkers-Villa zu. „Es handelt sich um ein Gewerbe und um ein Gewerbegebiet. Der Antragsteller hat einen Anspruch auf die Genehmigung. Sie wird kurzfristig erfolgen“, heißt es aus dem Ressort weiter. Alle bisherigen Versuche der Initiative sowie der Beiräte, das Vorhaben zu stoppen, waren gescheitert.

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