Alles elektrisch: Die BSAG stellte einen zwölf Meter langen Bus beim HWK vor. Auch das Autohaus Engelbart präsentierte verschiedene Modelle. Foto: Konczak Alles elektrisch: Die BSAG stellte einen zwölf Meter langen Bus beim HWK vor. Auch das Autohaus Engelbart präsentierte verschiedene Modelle. Foto: Konczak
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Austausch zur Elektromobilität

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Zwei Tage lang tagten das Hanse-Wissenschaftskolleg, das Fraunhofer-Institut und Automotive Nordwest e. V. am Donnerstag und Freitag mit 57 Teilnehmenden in Delmenhorst zum Thema Elektromobilität.

Lautlos gleitet der vollelektrische Bus der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) den Lehmkuhlenbusch hinauf zum Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) Delmenhorst. „Der Bus ist aktuell auf den Linien 51 und 53 im Einsatz “, berichtet der Ingenieur Ralf Böckmann. Bei den Fahrgästen komme das zwölf Meter lange Fahrzeug sowie ein weiteres 14 Meter langes Exemplar gut an. „Wir führen in den kommenden Wochen Geräuschtests durch, da sehbehinderte und schwerhörige Personen die Busse nur schwer wahrnehmen“, fügt er hinzu.

Für die 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines internationalen Workshops zur Elektromobilität diente das Fahrzeug als Shuttle für einen Abstecher von Delmenhorst nach Bremen ins Mercedes-Benz- Werk.

Der E-Bus löste großes Interesse aus. Foto: Konczak

Der E-Bus löste großes Interesse aus. Foto: Konczak

Am Fraunhofer-Institut IFAM in Bremen ist die Koordination der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg angesiedelt, am Hanse-Wissenschaftskolleg spielen die Erforschung erneuerbarer Energien und deren Anwendung eine wichtige Rolle, und last but not least ist die Automobilindustrie einschließlich des Zulieferbereichs ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor in Nordwestdeutschland. Zur Stimulierung eines intensiven Erfahrungsaustausches haben sich daher das Fraunhofer-Institut, das HWK und der Cluster Automotive Nordwest e. V.  zusammengetan, um in einem internationalen Workshop die zukunftsweisenden Fragen zu erörtern und, wenn möglich, Antworten zu finden.

Der Workshop richtete sich an Forscher und an Praktiker

„Bei dem Workshop sollen Personen aus der Forschung und der Praxis zusammengebracht werden“, betont Wolfgang Stenzel, wissenschaftlicher Referent am HWK für den Bereich Energie. Das belegt auch ein Blick ins Programm: Es wurden zum Beispiel Forschungsergebnisse aus der Batterieforschung wie aus der Netzintegration von Elektroautos vorgestellt, aber auch ein Blick nach Norwegen gewagt, denn das Land verfolgt äußerst ehrgeizige Pläne für Elektromobilität.

Beteiligt waren bespielsweise Vertreter vom EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie namens Next Energy aber auch Unternehmer wie Manfred Engelbart vom Autohaus Engelbart. Er stellte den Teilnehmern verschiedene Elektroautomobile für Testfahrten zur Verfügung.  

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