Zur Zeit ist die Woldes Wiese mit einem Stachelzaun eingezäunt – gleichzeitig mit Vollendung des Bauprojekts an der Billungsstraße, soll die Wiese neu bepflanzt sein.Foto: Spier Zur Zeit ist die Woldes Wiese mit einem Stachelzaun eingezäunt – gleichzeitig mit Vollendung des Bauprojekts an der Billungsstraße, soll die Wiese neu bepflanzt sein. Foto: Spier
St. Magnus

Burglesum: Woldes Wiese ist weiterhin Thema

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Der Bebauungsplan für die Billungsstraße und Woldes Wiese liegt noch bis Donnerstag im Bauamt Bremen-Nord und im Ortsamt aus. Einige Stellungsnahmen erreichten das Bauamt schon. Nun auch die des Beirats Burglesum.

Zu Beginn der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans 1274 fand ein Informationsabend statt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Stellungnahmen der öffentlichen Träger oder der Bürger eingetroffen. Vor der Sommerpause gab nun der Beirat Burglesum als Träger öffentlicher Belange seine Stellungnahme ab.

Der Plan wurde erneut vorgestellt

Die Mitglieder des Beirats waren gut vorbereitet. Ein Entwurf der Stellungnahme war schon fertig. Dieser wurde lediglich durch die Diskussion über das Vorhaben ergänzt.

Linda Velte vom Bauamt Bremen-Nord war an diesem Abend anwesend den Plan erneut vorzustellen. Aber auch um über die eingereichten Einwände zu berichten und Fragen zu beantworten. Durch die Stellungnahme des Amts für Straßen und Verkehr muss an der Zuwegung im Norden und im Süden des Baugrundstücks nachgebessert werden. Von den Umweltbetrieben wurde das Bauamt gebeten, den nötigen Ausgleich auf der Woldes Wiese genau auszuarbeiten. Dies soll dann auch in einem genauen Plan festgehalten werden.

Der Wasserbehörde reichen die geplanten Schluck-Brunnen nicht aus, um das Oberflächenwasser aufzunehmen. Deswegen werden weitere Möglichkeiten geprüft. BUND bringt an die Flachdächer zu begrünen. Einige Stellungnahmen der Bürger beziehen sich auf den Mangel an Parkplätzen für das neue Gebiet. Zudem soll es auch einen Widerspruch gegen das gesamte Bauvorhaben geben.

Beirat teilt Anregungen mit

Ulrike Schnaubelt (Grüne) gab als Anregung mit neben Begrünung der Dächer, auch Photovoltaikanlagen zu ermöglichen. Denn nach Angaben des Investors sei das zunächst geplante Blockkraftheizwerk nicht wirtschaftlich.

Um auf die Bedenken der Anrainer einzugehen, schlug Schnaubelt zudem vor, eine Car-Sharing-Station in dem Neubaugebiet unterzubringen. Weiter hält sie eine Dachbegrünung der Garagendächer für hilfreich bei dem Problem mit dem Oberflächenwasser. Diese würde sehr viel Wasser schlucken, so Schnaubelt.

Verteilung der Sozialwohnungen offen

Weiter steht laut Velte noch nicht fest, ob die 25 Prozent Sozialwohnungen nur auf eines der Mehrfamilienhäuser verteilt wird oder auf zwei. „Dies ist eine Entscheidung des Investors“, so Velte.

Im Beschluss nimmt der Beirat den Bebauungsplan zur Kenntnis und regt an ,neben Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung auch E-Lade-Stationen an den Stellplätzen einzurichten.

Ausgleichsmaßnahmen auf der Woldes Wiese sind zeitnah umzusetzen

Weiter fordert der Beirat den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr auf, Ideen aus dem nichtständigen Ausschuss bei der Planung und Umsetzung der Gestaltung der Woldes Wiese mit einzubeziehen. Außerdem seien die Ausgleichsmaßnahmen zeitnah umzusetzen. Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport wird im Beschluss darum gebeten einen Treffpunkt für Jugendliche auf der Wiese zu entwickeln und umzusetzen.

Noch bis Donnerstag, 22. Juni, können die Bebauungspläne eingesehen werden. Weiter ist bis zu diesem Zeitpunkt auch noch die Einreichung von Stellungsnahmen möglich.

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