Der Chef kocht selbst: Dennis Klaß mit einem Mittagsgericht im „Checkpoint“.Foto: Schlie Der Chef kocht selbst: Dennis Klaß sorgt für leckeres Essen im „Checkpoint“. Foto: Schlie
Gastrotest

Checkpoint – ein Geheimtipp in der Neustadt

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Das Restaurant „Checkpoint in der Neustadt (Erlenstraße 66) bietet wochentags von 12 bis 15 Uhr Mittagstisch an. Wir testeten dort gebratenes Heilbuttfilet und Penne Puttanesca. Infos unter 51 42 31 13.

Ambiente

Das Ecklokal „Checkpoint“ liegt etwas versteckt in einer Seitenstraße im Flüsseviertel der Neustadt. Der Gastraum ist mit dunklem Holz ausgestattet, die Einrichtung ist rustikal, strahlt Gemütlichkeit aus. Die kleine Terrasse bietet zudem noch einige Außenplätze. Eine Stufe im Eingangsbereich verhindert die Barrierefreiheit. Die Toiletten waren bei unserem Besuch sauber.

Essen

Die Mittagskarte im „Checkpoint“ wechselt wöchentlich und bietet neben einer Tagessuppe (5,50 Euro) drei Gerichte – Fleisch, Fisch und vegetarisch für jeweils 6,80 Euro. Ich orderte von diesem Angebot das gebratenes Heilbuttfilet auf Spinatsockel mit Senfsoße und Salzkartoffeln. Meine Kollegin bestellte von der regulären Karte die Penne Puttanesca für 8,20 Euro.

Wir warteten gute zehn Minuten, dann kamen zwei schön angerichtete Teller auf unseren Tisch. Ich fand zwei kleine Stücke Heibuttfilet auf einem Berg von Spinat. Der Edelfisch war auf den Punkt gebraten und von guter Qualität. Der Spinat konnte mit einer exotischen Curry-Note überraschen und schmeckte hervorragend. Genauso wie die sämige Senf-Soße, die hervoragend zu den übrigen Zutaten passte. Die bissfest gekochten Kartoffeln fielen im Vergleich etwas ab: Blass in der Optik, fad im Geschmack – zusammen mit der würzigen Soße aber auch wieder gut.

Auch die Pasta meiner Kollegin war gut gewürzt. „Alla Puttanesca“ ist ein rustikales Nudelgericht aus dem Süden Italiens und bekannt dafür, aus den verschiedensten Zutaten zu bestehen, die gerade greifbar sind. Im „Checkpoint“ waren das getrocknete Tomaten, Paprika, Kapern, Chilli und Knoblauch und Kräuter. Zusammen er­gab das eine sehr intensive Kombination, die wirklich gut schmeckte. Wir vermissten lediglich frischen Parmesan oder Pecorino, der wunderbar zu dem kräftigen Gericht gepasst hätte.

Service

Dort arbeitet eine sympathische Crew – wir wurden hervorragend bedient.

Preise

Die Speisen im „Checkpoint“ sind günstig, das gilt auch für die Getränke. Eine kleine Flasche (0,25l) kostet 2,30 Euro, ein Bier vom Fass (0,3l) 2,65 Euro. Ein Glas roten oder weißen Hauswein (0,2l) gibt es für preiswerte 2,20 Euro.

Fazit

Geheimtipp: Ein Besuch im „Checkpoint“ lohnt sich gerade zur Mittagszeit.

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