Das HWK besticht auch durch seine Architektur.Foto: gri Das HWK besticht auch durch seine Architektur.Foto: gri
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Delmenhorster Vereine ermöglichen Forschung

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Der Verein der Freunde und Förderer des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst und die Delmenhorster Universitätsgesellschaft haben erstmals gemeinsam ein Projekt realisiert: ein Kurzzeit-Fellowship.

Dank dieser finanziellen Förderung konnte Prof. Dr. Michael Muskulus für eine Woche nach Delmenhorst eingeladen werden. Muskulus lehrt im norwegischen Trondheim an der Technischen Universität. Als Professor im Department für Bau- und Umweltingenieurwesen forscht er in erster Linie dazu, wie Strukturen von Windenergieanlagen optimiert werden können, aber auch zu möglichen Alternativkonzepten im Bereich der Windenergienutzung.

„Es war uns wichtig, dass das Thema des Fellowships einerseits für die Stadt und die Region von Bedeutung ist und andererseits thematisch zu den Arbeitsfeldern am HWK passt“, erklärt Prof. Dr. Dieter Lompe, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst.

Eine wichtige Bedeutung für die Region

Das traf auf Muskulus beides zu. Er hielt einerseits einen öffentlichen Vortrag zur Situation und Entwicklung der Windenergie in Norwegen und Deutschland und leitete darüber hinaus eine Tagung mit Wissenschaftlern und Unternehmern zur Windenergie. „Deren Ergebnisse werden sogar in ein Buch einfließen“, freut sich Lompe.

Dr. Hans-Christian Schröder (links) und Prof. Dr. Dieter Lompe wollen zum Wohle des HWKs zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Foto: Meyer

Dr. Hans-Christian Schröder (links) und Prof. Dr. Dieter Lompe wollen zum Wohle des HWKs zukünftig noch enger zusammenarbeiten. Foto: Meyer

„Dieses Projekt ist der erste sichtbare Beleg für die stärkere Zusammenarbeit der beiden Vereine“, betont Dr. Hans-Christian Schröder, Vorsitzender der Delmenhorster Universitätsgesellschaft. Bereits seit 1994 fördert dieser Verein die Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft zu den Wissenschaftlern. Auch der 2002 gegründete Freundeskreis unterstützt das HWK und vor allem die dortigen Gastwissenschaftler ideell und finanziell.

Das HWK genießt international einen vorzüglichen Ruf

„Der Name HWK genießt in der wissenschaftlichen Welt einen vorzüglichen Ruf. Und zwar auf internationalem Niveau“, betont Schröder. Dieser Umstand stelle auch bei der Auswahl der Referenten für die bereits mehrmals im Jahr öffentlich und kostenlos stattfindenen Vorträge einen Vorteil dar. „Die hochkarätigen Experten verzichten schon mal auf einen Großteil ihrer Honorare mit der Begründung, dass sich ein Auftritt im HWK gut in ihrer Vita macht“, verrät Schröder.

Die Mitglieder der beiden Vereine planen, auch künftig den Aufenthalt von Wissenschaftlern am HWK zu unterstützen. Nähere Infos findet man online für die Universitätsgesellschaft und den Freundeskreis

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