Der neue Werkraum konnte unter anderem mithilfe von Kooperationspartnern aus dem Stadtteil modern und vielseitig eingerichtet werden. Foto: Barth Der neue Werkraum konnte unter anderem mithilfe von Kooperationspartnern aus dem Stadtteil modern und vielseitig eingerichtet werden. Foto: Barth
Huckelriede

Wilhelm-Kaisen-Oberschule feiert Ende des Umbaus

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Nach nur sechs Monaten konnten die Umbauarbeiten an der Wilhelm-Kaisen-Oberschule (WKS) in Bremen-Huckelriede nun abgeschlossen werden. Das feierten Schüler, Lehrer und Eltern mit einem Fest.

Dort, wo noch Anfang des Jahres das Lehrpersonal während der Pausen oder nach dem Unterricht das Lehrerzimmer nutzte, rahmen nun Werktische, Werkzeugschränke und sogar eine Drehbank den neuen Werkraum der WKS ein.

Werkunterricht als Berufsvorbereitung

Über ihn ist Schulleiter Oliver Seipke besonders froh: „Wir haben fast acht Jahre lang keinen Werkunterricht anbieten können. Um die Schüler aber auch für handwerkliche Berufe fit zu machen, ist das dringend notwendig.“

Doch nicht nur der Werk­raum, sondern auch eine neue Bibliothek stehen den Schülern nun zur Verfügung. Zwar sind noch nicht alle Regale mit Büchern gefüllt, dank mehrerer Spenden dürfte dies jedoch nicht mehr lange dauern.

Umbau bei laufendem Betrieb

„Die Bücherei hat einen Ausgang zum Außengelände. So können wir sie künftig auch für andere Projekte und den Stadtteil öffnen“, sagt Seipke.

Der Umbau an der WKS hatte im Februar begonnen und war während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt worden. „Es wurden etwa 2.000 Quadratmeter Grundfläche umgebaut und Wände versetzt. Jetzt fehlen nur noch kleine Restarbeiten“, sagt Immobilien-Bremen-Sprecher Peter Schulz.

Bildungscampus in Planung

Seipke sieht in dem erfolgreichen Umbau jedoch nicht nur bessere Chancen für die Schüler, sondern auch einen Schritt hin zum „Bildungs-Campus“.

„Derzeit beschäftigt sich ein Architekt mit einer Machbarkeitsstudie für den Ausbau zur Sechszügigkeit. Der Bedarf im Stadtteil ist da, denn auch er wächst“, so der Schulleiter weiter. Die Kosten für die nun abgeschlossenen Arbeiten betragen 415.000 Euro.

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