Viele Bücher, in denen gestöbert werden kann: Bei den Kindern kommt die neue Bücherei gut an. Ermöglicht wird sie durch ehrenamtliches Engagement. Foto: Harm Viele Bücher, in denen gestöbert werden kann: Bei den Kindern kommt die neue Bücherei gut an. Ermöglicht wird sie durch ehrenamtliches Engagement. Foto: Harm
Kitas und Schulen

Bücherei Blumenthal will Kooperationen ausbauen

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Dank eines runden Tisches und Förderungen von unterschiedlichen Stellen konnte die Bücherei Blumenthal in diesem Jahr umziehen und erhalten werden. Die Kulturstaatsrätin verschaffte sich nun ein Bild von den neuen Räumen

Eine Leseecke für Kinder, zahlreiche Bücherregale gefüllt mit Romanen, Kochbüchern, Krimis und Sachbüchern und große Fenster, die für viel Tageslicht sorgen: Das Team des Fördervereins Bibliothek Blumenthal ist zufrieden mit den neuen Räumen an der Mühlenstraße 70. Anfang des Jahres musste das Team mit allen rund 17.000 Medien von der Fresenbergstraße an die Mühlenstraße ziehen.

Mit dem neuen Standort soll auch das Engagement der Bücherei Blumenthal weiter ausgebaut werden. So führt das Team Gespräche mit Kitas und Schulen und erstellt ein Konzept für die Arbeit mit Kindern, sagt Angelika Lemkemeyer, Vorsitzende des Fördervereins. Ob vorlesen, der richtige Umgang mit Büchern oder basteln – viele Aktionen sind denkbar, so Lemkemeyer weiter.

Der Elefantenhort vom Kinder- und Familienzentrum Wasserturm besucht die Bibliothek bereits zwei Mal im Monat. „Wir üben dann zum Beispiel wie man Bücher zurückgibt“, sagt die Vorsitzende.

Runder Tisch erarbeitet Lösung für Bücherei Blumenthal

Dass die Bücherei in Blumenthal heute so bestehen kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Nachdem 1996 die Stadtteilbücherei geschlossen worden ist, gründete sich der Förderverein und baute eine eigene Bücherei auf. Im Herbst 2016 war zunächst unklar, wie es weitergeht, da die Einrichtung nicht länger am damaligen Standort in der Schule an der Fresenbergstraße bleiben konnte.

Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz berief daraufhin einen Runden Tisch mit allen beteiligten Akteuren ein. Auf diesem Wege konnte eine Lösung erarbeitet werden.“Ohne den EInsatz von Frau Emigholz wären wir heute nicht hier“, sagt Ute Reimers-Bruns vom Förderverein.

Nun wollte Emigholz sich selbst einen Blick von den neuen Räumen verschaffen und zeigte sich begeistert. „Hier gibt es Literatur zum Anfassen und das muss erhalten bleiben“, so Emigholz. Sie freute sich, dass die Planungen des Runden Tisches umgesetzt werden konnten.

Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (links) war von den Räumen begeistert. Foto: Harm

Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (links) war von den Räumen begeistert. Foto: Harm

Weitere Förderung für 2018 in Aussicht gestellt

Die Bücherei finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und aus Globalmitteln, die der Beirat Blumenthal bewilligt. Für den Umzug und die Renovierung gab es zudem Unterstützung vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr sowie der Senatorin für Kinder und Bildung.

Als Anschubfinanzierung förderte die Kulturstaatsrätin die Einrichtung in diesem Jahr mit 2.500 Euro. Bei ihrem Besuch stellte sie weitere 2.500 Euro für das Jahr 2018 in Aussicht.

Die Bücherei Blumenthal an der Mühlenstraße 70 ist dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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