Der LzO-Vorstand zog am Montag Halbjahresbilanz: (v.l.) Heinz Barlage, Olaf Hemker, Michael Thanheiser und Jörg Niemann. Foto: nba Der LzO-Vorstand zog am Montag Halbjahresbilanz: (v.l.) Heinz Barlage, Olaf Hemker, Michael Thanheiser und Jörg Niemann. Foto: nba
Finanzen

Das Interesse am Immobilienbesitz ist ungebrochen

Von
Dank guter Zahlen ist die Stimmung bei der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) gut. Am Montag stellte der LzO-Vorstand in Wildeshausen die Bilanz für die ersten sechs Monate dieses Jahres vor.

Die LzO hat im ersten Halbjahr 2017 ihre positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt – sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundengeschäft. Das Kreditvolumen lag bis zur Jahresmitte bei 7,4 Milliarden Euro.

Sehr zufrieden zeigten sich die LzO-Vorstandsmitglieder Michael Thanheiser und Olaf Hemker mit der Entwicklung des Firmenkundengeschäfts. In diesem Bereich verzeichnete die LzO Zuwächse in Höhe von 3,1 Prozent (121 Millionen Euro). „Die mittelständische Wirtschaft hat sich auf die LzO verlassen können“, versichert Hemker. Für zusätzliche positive Impulse habe das neu vermittelte Leasing-Volumen (73 Millionen Euro) und Projektfinanzierungen im Windpark-Bereich gesorgt. „Von den rund 400 Sparkassen sind wir diejenigen mit dem stärksten Leasinggeschäft“, ergänzt Thanheiser.

Stark nachgefragt sind Fonds-Sparpläne

Doch auch das Kreditgeschäft mit Privatkunden konnte um 1,2 Prozent gesteiert werden. „Ungebrochen ist das Interesse am Immobilienbesitz“, erläutert Thanheiser. Bei der Wohnungsbaufinanzierung habe man das Geschäft um 4,3 Prozent auf 208 Millionen Euro steigern können, was nicht zuletzt dem Zinsniveau geschuldet sei.

Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet die LzO zudem im Wertpapiergeschäft. „Viele Kunden wollen sich nicht mehr mit 0,01 Zinsen abfinden“, macht Thanheiser deutlich. Die Privatkunden hätten daher in den ersten sechs Monaten wieder mehr Wertpapiere und Fondsanteile neu gekauft. Stark nachgefragt seien insbesondere Fonds-Sparpläne. „Im Haus haben wir etwa 44.000 Fondssparverträge und die Zahl wächst kontinuierlich“, erklärt Thanheiser. Mit rund 22 Millionen Euro sei die aktuelle Ersparnisbildung erneut positiv.

Künftig möchte die LzO auch den Service für ihre Großkunden optimieren. Durch eine neue Business-Line, die ab Oktober freigeschaltet wird, soll beispielsweise das Kreditgeschäft für Firmenkunden erleichtert werden. Das speziell auf diesen Bereich geschulte Personal sei dann per Telefon oder Chat in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Stiftungskapital um drei Millionen Euro erhöht

Im Bereich ihres Förder-Engagements hat die LzO die Mittel ihrer acht regionalen Treuhandstiftungen um drei Millionen Euro erhöht. Im ersten Halbjahr wurden bereits 400 Projekte mit einer Million Euro gefördert. In der Wildeshauser Geest und in Delmenhorst wurden in dieser Zeit 81 Projekte mit rund 130.000 Euro bedacht.

Weitere Investitionen stehen hinsichtlich des Filialnetzes bevor. Optimierungsbedarf gibt es insbesondere bei der Filiale an der Stedinger Straße in Delmenhorst. Dahingehend werden zurzeit Gespräche geführt. Der Einzug in die neue Ganderkeseer Filiale ist zudem für Mitte 2018 vorgesehen.

Teile jetzt den Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.