Bei der aktuellen Ausstellung in der Kulturambulanz stehen Porträts im Mittelpunkt. Foto: Schlie Bei der aktuellen Ausstellung in der Kulturambulanz stehen Porträts im Mittelpunkt. Foto: Schlie
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Ist Leidenschaft notwendig oder unnötig?

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Was zeichnet leidenschaftliche Menschen aus? Sollte man Leidenschaft lieber meiden oder braucht man sie zum Leben? Fragen wie diese hat sich die Kulturambulanz gestellt und daraus ihr Jahresprojekt für 2017 entwickelt.

Im Rahmen des Jahresprojekt „Leidenschaft“ der Kulturambulanz hat Kurator Uwe Goldenstein für die Galerie im Park am Klinikum Bremen-Ost die Ausstellung „Passion“ entwickelt, in der die Arbeit am Porträt im Mittelpunkt steht.

„Mit immenser Hingabe und voller Konzentration auf das eigene Schaffen haben junge und etablierte Künstler in ihren Ateliers im doppelten Sinne Bilder voller Leidenschaft erzeugt“, so sagt Stefanie Beckröge, Sprecherin des Klinikverbundes Gesundheit Nord.

Diese stellen sie in der Ausstellung „Passion“ vor, die noch bis zum 26. November in der Galerie im Park zu sehen ist.

Historie neu interpretiert

Dabei ist zum Beispiel der Fotograf Christian Fuchs aus Peru. Seine Bilder sind Neuerfindungen seiner persönlichen Erinnerung. Auf den Spuren seiner Familie interpretiert er die persönlichen Geschichten von historischen Figuren völlig neu.

Dabei ist auch der, nach Einschätzung von Kurator Uwe Goldenstein, spannendste junge Neo-Surrealist – Radu Belcin aus Rumänien.

„Ihm gelingt es, der figurativen Malerei in Öl auf Leinwand einen ganz neuen Ausdruck zu verleihen“, sagt Goldenstein. Außerdem zeigt die Galerie im Park Arbeiten von Gregor Gaida aus Bremen, Flavia Pitis aus Rumänien, Lorenzo Puglisi aus Italien und Attila Szücs aus Ungarn.

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