Mit dem Bau der neuen Grundschule auf dem Gelände der Wilhelm-Kaisen-Oberschule wird der Gedanke eines Bildungscampus im Valckenburghquartier weiter verfolgt. Foto: Schlie Mit dem Bau der neuen Grundschule auf dem Gelände der Wilhelm-Kaisen-Oberschule wird der Gedanke eines Bildungscampus im Valckenburghquartier weiter verfolgt. Foto: Schlie
Huckelriede

Neue Grundschule: Ehepaar Kaisen als Namensgeber

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Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wird neben der Wilhelm-Kaisen-Oberschule eine Grundschule entstehen. An der Valckenburghstraße ist dann ein Schulbesuch von der 1. bis zur 10. Klasse möglich.

Seit August sind sie bereits da, die neuen Erstklässler der Grundschule am Buntentorsteinweg. Weil im Schulgebäude kein Platz mehr war, richtete die Bildungsbehörde nur wenige Kilometer weiter für einen Klassenverband eine Dependance der Grundschule auf dem Gelände der Wilhelm-Kaisen-Oberschule (WKS) ein (wir berichteten).

Grundschule auf dem Gelände der Oberschule

Eine kurzfristige Lösung des Problems. Um vor dem Hintergrund der geplanten Neubaugebiete auch langfristig dem wachsenden Bedarf an Grundschulplätzen in der Neustadt und Huckelriede gerecht werden zu können, beschloss die Bildungsdeputation nun die Gründung einer neuen Grundschule.

Diese wird auf dem Gelände WKS an der Valckenburghstraße entstehen und Helene-Kaisen-Grundschule heißen. „Wir wollten hier ein System von der ersten bis zur zehnten Klasse etablieren. So profitieren alle davon“, sagt Oliver Seipke, Schulleiter der WKS.

In Mobilbauten untergebracht

Nachdem er den Standort vorgeschlagen hatte, habe das Projekt eine Eigendynamik entwickelt und sei auf große Zustimmung in allem zuständigen Gremien gestoßen.

Die Helene-Kaisen-Grundschule wird dreizügig sein, das Lehrpersonal soll bereits ab dem Schuljahr 2018/2019 die Arbeit aufnehmen. Zunächst ist vorgesehen, Schüler und Lehrer in den mobilen Containern auf dem Grundstück neben der WKS unterzubringen.

Machbarkeitsstudie zur Bedarfsermittlung

„In vier bis fünf Jahren brauchen wir dann das fertige Gebäude“, so Seipke weiter. Die Unterbringung im Mobilbau sei lediglich ein Zwischenschritt. Derzeit werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die räumlichen Voraussetzungen sowie die Baukosten ermittelt und überprüft.

„Wir wollen künftig den Übergang zwischen den Schulen für die Kinder so einfach und gut wie möglich gestalten“, sagt Meike Wittenberg, seit August neue Leiterin des Zentrums für unterstützende Pädagogik (ZUP) an der WKS.

Schulen wollen kooperieren

„Wir kooperieren auch jetzt schon mit der Grundschule und verfolgen den Campus-Gedanken weiter, um auch den Zusammenhalt der Schüler zu stärken“, so Wittenberg weiter.

Trotzdem sei es wichtig, bei aller Nähe zwischen den beiden Schulen auch separate Bereiche zu schaffen, vor allem für die jüngsten Schüler, erklärt Seipke. „Wir freuen uns sehr über den Beschluss und begreifen uns schon jetzt als ein Team“, fügt er hinzu.

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