Trends_Chair-Hockey_2sp. Foto: Schlie „Beim Bürostuhl-Hockey kommt es vor allem auf die Beinarbeit und das Teamspiel an“, sagt Initiator Jens Fislage. Foto: Schlie
Sportevent

Bürostuhl-Hockey: Vom Büro aufs Spielfeld

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Es rollt, es knallt, es wird gejubelt: Bei der 7. Deutschen Meisterschaft im Bürostuhl-Hockey steht für die etwa 1.000 Teilnehmer und Besucher vor allem eines im Vordergrund: der Spaß am Spiel.

Aus den Büros sind sie in die Halle 7 in Bremen gerollt – an die 64 Teams aus allen Ecken der Republik, vornehmlich Mitarbeiter aus Unternehmen – also Profis auf den Stühlen.

Neben dem Sportgedanken, spielt natürlich auch das Netzwerken eine wichtige Rolle“, erklärt Jens Fislage, Geschäftsinhaber von BKE Fislage, Initator und Organisator. Doch habe das Ganze auch einen guten Zweck: die diesjährigen Spenden gingen an das Kinderprojekt „Balu und Du“.

Volle Halle, Burger und Bier

40.000 Euro konnten seit Beginn der Bürostuhl-Meisterschaften bereits für wohltätige Zwecke gesammelt werden. Auf die Idee zum Event ist Fislage gekommen, als er zufällig eine ähnliche Veranstaltung in den USA sah – und sich entschied, so etwas auch nach Deutschland zu holen. „Das bot sich natürlich auch irgendwie an“, sagt der Spezialist für Büroeinrichtungen. Das war vor zehn Jahren.

Mittlerweile füllt das deutschlandweit einzigartige Spektakel auf Rollen eine ganze Halle. „Fast jedes Team bringt seinen eigenen Fan-Club mit“, so Fislage. Burger- und Bierbuden sorgen für die nötige Energie auf dem Spielfeld und außerhalb.

„Ein zwei blaue Flecken“ 

Und auf diesem geht es nicht gerade zimperlich zu: Stöcke schlagen aneinander, Armlehnen verharken sich – dennoch: Zu Verletzungen komme es laut Fislage fast nie: „Vielleicht bis auf ein zwei blaue Flecken im Eifer des Gefechts.“

Denn: Trainings seien nicht zugelassen, die Bewegungen im Spiel deshalb auch nicht immer filigran. Ausreichend filigran schienen die „Chairleader“ des Fraunhofer IFAM gewesen zu sein. Sie holten sich in diesem Jahr den Tuniersieg.

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