In zwei Fällen von nicht zusammenhängenden Tötungsdelikten, fahndet die Polizei nach den flüchtigen Tätern. Foto: WR
Gewalttaten

Ein Tag, zwei Tote: Bremens blutiger Donnerstag

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Zwei tödliche Fälle von Gewalt gab es am Donnerstag in Bremen. Nachdem am Vormittag in einem Supermarkt in Oslebshausen eine Person erschossen wurde, wurde am Abend eine weitere im Viertel niedergestochen.

„Nach dem jetzigen Ermittlungsstand kann ein Zusammenhang zwischen den Fällen ausgeschlossen werden“, sagt Jana Schmidt, Sprecherin der Polizei Bremen. Die Täter, sowohl der Schütze als auch der Messerstecher, seien weiterhin auf der Flucht. 

Gegen 10 Uhr morgens eskalierte nach Polizeiangaben die Begegnung zwischen zwei Bekannten im einen Supermarkt am Kalmsweg. Einer der Männer streckte den anderen mit mehreren Schüssen nieder und verletzte ihn lebensgefährlich. Ein terroristischer Hintergrund werde ausgeschlossen, heißt es. 

Keine Gefährdung für die Bevölkerung

Das Opfer, ein 25-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen, erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Das zweite Opfer geriet am Abend, gegen 18 Uhr, im Steintorviertel in eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Der 20-Jährige und eine weitere, gleichaltrige Person erlitten im Verlauf lebensgefährliche Stichverletzungen, die in einem Fall tödlich endeten. 

Wie schon im Fall der Messerstecherei, rückte die Polizei auch in der Straße Vor dem Steintor mit einem Großaufgebot an. Bei beiden Tötungsdelikten spricht die Polizei von keiner Gefährdung für die Bevölkerung. 

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