Unbekannte klauen Neuwagen in Achim. Foto: WR Die Polizei Bremen kündigt an, weitere Maßnahmen zur Bekmämpfung von Drogenhandel durchführen zu wollen. Foto: WR
Viertel/Bahnhof

Polizei geht gegen Drogenhandel in Bremen vor

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Um den Drogenhandel zu bekämpfen, waren am Samstagabend Bremer Polizisten im Viertel und in der Bahnhofsvorstadt unterwegs. Dabei kontrollierten sie auch die Rückzugsorte der Dealer - und wurden fündig.

In einem Wettbüro und einem Lokal, die als Rückzugsorte für Straßendealer bekannt sind, führten die Einsatzkräfte der Polizei Personenkontrollen durch und stellten diverse Verstöße fest. Das berichtet die Polizei. 

So hätten am Abend Zivilpolizisten beobachtet, wie relevante Personen ein Wettbüros am Bahnhof,  ein bekannter Rückzugsort, betraten. Nach angeforderter Verstärkung wurden bei neun Anwesenden die Personalien überprüft. Auch wurden sie durchsucht. Gegen einen anwesenden potentiellen Käufer wurde ein 24-stündiger Platzverweis ausgesprochen.

Crack, Kokain und Marihuana

Anschließend wurden die Kontrollen im Viertel im Bereich der Helenenstraße und Ziegenmarkt bis in den späten Abend fortgesetzt. Mehrere Personen wurden kontrolliert und durchsucht, entsprechende Platzverweise erteilt. Dabei wurde auch ein Lokal überprüft, in dem sich zu diesem Zeitpunkt neun Personen aufhielten.

Hier wurden die Einsatzkräfte gleich bei mehreren Personen fündig: Sie beschlagnahmten diverse Verkaufseinheiten Crack, Kokain und Marihuana. Darüber hinaus stellten die Polizisten baurechtliche Mängel fest, die an die zuständige Abteilung weitergeleitet wurden.

Weitere Maßnahmen angekündigt

Auch der Diensthund schlug in der Nacht erfolgreich an: Im Bereich Fehrfeld machte er zwei Drogenverstecke aus. Durch die parallel eingesetzten Zivilkräfte wurden zwei weitere Verstecke gefunden und zwei Drogendelikte zwischen Händler und Käufer beweissicher festgestellt.

Insgesamt wurden hier 17 Päckchen Marihuana beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei Bremen kündigt an, weiterhin mit verdeckten und offenen Maßnahmen gegen den Drogenhandel vorzugehen.

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