Noch angeschlagen, aber zuversichtlich für einen möglkichen Einsatz gegen Stuttgart: Werders Luca Caldirola. Foto: Nordphoto
Spielvorbereitung

Florian Kohfeldt: “Wollen Dinge in Fluss bringen”

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Der Blick auf die aktuelle Tabelle der Fußball-Bundesliga sagt eigentlich schon eine ganze Menge aus über die Konstellation vor Werder Bremens Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (kommenden Samstag, 15.30 Uhr).

Werder auf 17, der VfB auf zwölf. Wirkt erst mal gar nicht so weit voneinander entfernt, wäre da nicht die Punkteausbeute. Während die Grün-Weißen lediglich acht Zähler auf dem Konto haben, haben die Schwaben bereits 17 Punkte eingefahren.

Vor allem heimstark ist der Aufsteiger, hat in der eigenen Arena schon fünf Siege (und ein Unentschieden) gefeiert. Auswärts war der VfB hingegen Punktelieferant. Zumindest bis zum vergangenen Wochenende, als das Team von Trainer Hannes Wolf im Duell der Neulinge ein 1:1 in Hannover gelang.

Gegenseitiger Respekt

„Damit haben sie den Bann durchbrochen. Wobei dieses Spiel durchaus auch ein Stuttgarter Sieg hätte sein können“, blickt Werder-Coach Florian Kohfeldt zwei Tage vor der direkten Duell auf den vergangenen Spieltag zurück.

Mit viel gegenseitigem Respekt gehen die beiden Trainer in die Partie. Kohfeldt lobt Stuttgarts mutige und aggressive Spielweise. Umgekehrt schickt Wolf auch mächtig Komplimente gen Norden: „Wir wissen, was uns im Weser-Stadion erwartet. Die Stimmung und Atmosphäre im Weserstadion und die Situation von Werder wissen wir richtig einzuschätzen.Wir stellen uns auf einen Fight gegen einen guten Gegner ein“, so der VfB-Trainer am Donnerstag und schwärmt besonders von Max Kruse. Das sei einer, „der an 20 Toren pro Saison beteiligt ist, wenn er gesund ist. Da kommt eine Mannschaft mit gutem Offensivpotenzial auf uns zu.“ Was aber nicht nur an Kruse liege.

An der Weser hören sie solch wohlwollende Töne sicherlich nicht ungerne. Wobei es mit dem Ausschöpfen des Offensivpotenzials in dieser Spielzeit noch nicht besonders gut gelaufen ist. In den vergangenen acht Bundesligaspielen gingen die Grün-Weißen sechs Mal gänzlich ohne eigenen Treffer vom Platz.

“In diesem Stadion ist viel möglich!”

Sieht man mal vom 4:0-Heimerfolggegen Hannover ab, gelang dem Tabellenvorletzten in keiner einzigen Partie mehr als ein Treffer. Nicht zuletzt deshalb beschwört Kohfeldt auch die Bedeutung von Weser-Stadion und Heimvorteil. “In diesem Stadion ist viel möglich. Hier ist es möglich Dinge in Fluss zu bringen, die nicht mehr aufzuhalten sind”, so der Coach.

Der zuletzt angeschlagene Thomas Delaney kann auf jeden Fall wieder mitwirken, so Kohfeldt, der auch für einen möglichen Einatz von Luca Caldirola zuversichtlich ist. Bereits jetzt ist das Weser-Stadion komplett ausverkauft.

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