Das Organisations-Team des Burgfriedens: Klaus Peters und Carola Sonnwald, Carsten Thielbar und Erik Petersen. Foto: Harm Das Organisations-Team des Burgfriedens: Klaus Peters und Carola Sonnwald, Carsten Thielbar und Erik Petersen. Foto: Harm
Blumenthal

Burgfrieden auf Burg Blomendal geht in zweite Runde

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Trotz der Sanierungsmaßnahmen rund um die Burg Blomendal kann in diesem Jahr der Burgfrieden stattfinden. Die Organisatoren haben das Angebot sogar noch um mittelalterliche Stände erweitert.

Stimmungsvoll soll der Burgfrieden am Freitag, 15. Dezember, starten und zwar mit einem Laternenumzug, der ab 17 Uhr vom E-Center Schwinning über die Auestraße bis zur Burg führt. Die Musikgruppe „Wortsatia“ und Ritter mit Fackeln begleiten den Umzug und stimmen auf das historische Ambiente ein. Zuvor können sich Kinder schon ab 15 Uhr auf der Hüpfburg vor dem E-Center austoben. Auch Buden mit Getränken, Essen und Kinderschminken sind aufgebaut.

Nach der Eröffnung des Burgfriedens auf dem Burgareal mit Ortsamtsleiter Peter Nowack spielen ab 19 Uhr „Flatbilly de Ville“. Bei Musik können die Stände erkundet werden. Die haben im Innenhof zwar etwas weniger Platz aufgrund der Arbeiten an der Scheune, dafür rückt man einfach enger zusammen.

Kanppenprüfung, Kekse backen und Malecke für Kinder

Auch wenn die Veranstaltung kein reiner Mittelaltermarkt sein soll, kann man am kommenden Wochenende altes Handwerk erleben. „Wir wollen ein bisschen mittelalterliche Atmosphäre transportieren“, sagt Klaus Peters, Vorsitzender des Trägervereins Burg Blomendal. So sind im Burghof zum Beispiel ein Bogenbauer, ein Schmied und ein Filzer zu sehen. Auch im Inneren der Burg wird Selbstgemachtes präsentiert, wie mittelalterliche Kleidung, Naturkosmetik und Wollsocken. Aber auch Weihnachtsdekoration, Acrylbilder und Stickarbeiten.

Mit einem Getränk an der alten Taverne im Burghof oder aber einem Glühwein, Waffeln, Bratwurst und Pommes ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Cafeteria findet sich im Rittersaal. Die kleinen Besucher können am Samstag und Sonntag zudem unter Anleitung Plätzchen backen.

Damit fängt das Kinderprogramm erst an: Bei Knappenprüfung und Ritterspielen können Kinder am 16. und 17. Dezember auf spielerische Weise etwas Mittelalter-Luft schnuppern. Wer es lieber etwas ruhiger mag, sollte im Hoyersaal Platz nehmen. Dort lesen Margrit Peters und Ulf Fiedler Geschichten vor und es wird eine Mal-Ecke eingerichtet. „Der Hoyersaal hat schon 2016 mit dem Angebot viel Anklang gefunden, weil man dort für einen Moment zur Ruhe kommt“, sagt Klaus Peters.

Musikalische Begleitung von „Wortsatia“

Für das weihnachtliche Gefühl wird das Burg-Areal mit Feuerkörben und Tannenbäumen ausgestattet. Letztere hat der Verein Blumenthal Aktiv beigesteuert, der für den Burgfrieden mit dem Verein Burg Blomendal kooperiert und für den Auftakt beim E-Center verantwortlich ist.

Tannen- und Plätzchenduft für die Nase, Pommes und Bratwurst für den Mund, atmosphärisches Burgambiente für die Augen – fehlt noch was für die Ohren. Für die Musik sorgen Samstag und Sonntag „Wortsatia“. Die Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, friesische Lieder, Tänze und Texte aus dem Mittelalter und der frühen Neuheit wieder zu Gehör zu bringen. Als sogenannter Walking-Act werden die Musiker Samstag und Sonntag über das Gelände laufen und ihre Musik zum Besten geben.

Der Burgfrieden beginnt am Freitag, 15. Dezember, um 18 Uhr. Samstag, 16. Dezember, können Besucher ab 14 Uhr zur Burg, Auestraße 9, kommen. Der Markt ist am Sonntag, 17. Dezember, von 11 bis 18 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

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