Im Hanse-Wissenschaftskolleg finden auch 2018 wieder regelmäßig öffentliche Vorträge zu wissenschaftlichen Themen an.Foto: gri Im Hanse-Wissenschaftskolleg finden auch 2018 wieder regelmäßig öffentliche Vorträge zu wissenschaftlichen Themen an.Foto: gri
HWK Delmenhorst

Wissenschaftler stellen sich zum Bürgerdialog

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Das Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst ist nicht nur ein Ort des interdisziplinären wissenschaftlichen Dialogs. Auch für die Öffentlichkeit werden dort regelmäßig Vorträge angeboten.

Wie bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert, werden auch zukünftig einige der Veranstaltungen vom HWK direkt, andere von der Delmenhorster Universitätsgesellschaft organisiert. „Wir haben größtenteils Referenten gewinnen können, die sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen auskennen“, verrät Hans-Christian Schröder, Vorsitzender der Delmenhorster Universitätsgesellschaft.

Logistik 4.0

Los geht es jedoch am 12. Februar, mit einem Vortrag zum Thema „Logistik 4.0 – Digitale Geschäftsmodelle verändern Wirtschaft und Gesellschaft“. Referent ist Professor Dr.-Ing. Josef Decker von der Hochschule für Internationale Wirtschaft und Logistik in Bremen.

Nicht nur für Wissenschaftler interessant ist sicherlich der Vortrag am 12. März von Prof. Dr. Hartmut Remmers von der Universität Osnabrück über die pflegerische und medizinische Versorgung im ländlichen Raum durch digitale Assistenzsysteme. Solchen Assistenzsystemen widmet sich ebenfalls Prof. Dr. Heiner Fangerau vom Universitätsklinikum Düsseldorf in ihrem Vortrag. Er spricht am 9. April sowohl die Chancen als auch die Probleme dieser Technisierung und Digitalisierung in der Medizin an.

Digitalisierung in der Medizin

„In diesem Jahr zählten wir durchschnittlich jeweils 60 Besucher bei den Terminen. Eine Ausnahme war ein Vortrag mit dem Titel ‚Zurück an die Arbeit – Wie aus Business Theatern wieder echte Unternehmen werden‘. Das interessierte 120 Gäste“, sagt Schröder.

Das Team vom HWK legt bei der Themenvielfalt der im Haus geplanten Vorträge im kommenden Jahr den Schwerpunkt auf Risiken, Herausforderungen und Chancen in der globalen Welt. Dafür konnten wieder hochkarätige Fachleute gewonnen werden. So informiert beispielsweise Prof. Dr. Torsten Bonacker über die Konflikte in der europäischen Außenpolitik und Prof. Dr. Christiane Lemke über transatlantische Beziehungen. Auch Prof. Dr. Rudolf Hickel von der Universität Bremen konnte für ein Referat gewonnen werden. Er hinterfragt die zukünftige Rolle Europas.

Populistische Bewegungen

„2017 haben wir sehr viele positive Rückmeldungen seitens des Publikums auf die Veranstaltung zum Thema Terror als weltweite Bedrohung, als auch auf den Vortrag zum Anstieg populistischer Bewegungen und ihre Bedeutung für die demokratische Kultur bekommen“, teilt Heidi Müller-Henicz, Öffentlichkeitsbeauftragte am HWK mit.

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