Erfolgreiche Fahndung: Polizei stellt vier Tatverdächtige nach Raubüberfall auf Radfahrer. Symbolbild: WR Videoaufnahmen der noch Unbekannten wurden nach der Tat gesichert. Foto: WR
Bremen

Sexuelle Belästigung: Tatverdächtige ermittelt

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Mitte November sind mehrere Mädchen in einer Regionalbahn in Bremen von zwei Männern belästigt worden. Ein Taschendiebstahl führte jetzt zu zwei Tatverdächtigen.

Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren fuhren am 11. November mit der Regio-S-Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Farge.

Im Zug wurden sie von zwei jungen Männern angesprochen. Das Duo bedrängte die Jugendlichen und berührte sie an Haaren und Armen. Da niemand von den Fahrgästen eingriff, machten die Mädchen von den Tätern ein Foto.

Unter Androhung von Gewalt mussten sie es sofort wieder löschen. Als der Zug in den Bahnhof Vegesack einfuhr, kam ihnen eine 15-Jährige zu Hilfe und stellte sich vor die Männer, damit die Mädchen unversehrt den Zug verlassen konnten.

Fahndung wegen sexueller Belästigung 

Die Verdächtigen kniffen ihr daraufhin ins Gesäß, bespuckten das Mädchen und schlugen ihr ins Gesicht.

Anschließend flüchteten die beiden Männer.

Im Rahmen der Fahndung wegen sexueller Belästigung wurden zunächst Videoaufnahmen aus den Bahnen und aus dem Hauptbahnhof mit Sequenzen der noch unbekannten Täter gesichert.

Laut Bundespolizeiinspektion Bremen  wurde die erste Tat auf der Fahrt vom Haltepunkt St.Magnus zum Bremer Hauptbahnhof erst mehrere Tage später angezeigt, so dass nur noch ein Teil der Videodaten des Ausstiegs im Bremer Hauptbahnhof verfügbar waren.

Daten der 88 Kameras werden bis zu 30 Tage gespeichert, aber die Speicherfristen einiger Kameras sind kürzer.

Videoaufnahmen identisch

Die Bundespolizei ermittelte die Identität der 18- und 19-jährigen beschuldigten Männer, nachdem sie kürzlich als Verdächtige eines Taschendiebstahls von der Polizei Bremen festgenommen wurden.

Videoaufnahmen aus dem Bremer Hauptbahnhof, Videoaufnahmen aus den Nordwestbahnen und Bilder des Taschendiebstahls waren identisch.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Beschuldigten verfügen über feste Wohnsitze in Bremen. Haftgründe liegen derzeit nicht vor, so die Bundespolizeiinspektion.

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