Schulleiter Oliver Seipke (M.), Koordinatorin Rebe Ramann (r.) und Claudia Köpke (l.) vom Verein Kania am Stand des Vereins. Dieser baut mit Spenden Schulen in Guinea. Foto: Schlie Schulleiter Oliver Seipke (M.), Koordinatorin Rebe Ramann (r.) und Claudia Köpke (l.) vom Verein Kania am Stand des Vereins. Dieser baut mit Spenden Schulen in Guinea. Foto: Schlie
Huckelriede

Wilhelm-Kaisen-Oberschule: Schüler engagieren sich

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Vier verschiedene Fremdsprachen und der erste Schüleraustausch in die USA – all diese Angebote stellten Schüler und Lehrer der Wilhelm-Kaisen-Oberschule kürzlich der Öffentlichkeit vor.

Von Mirja Mader

In einem Raum stehen fantasievolle Tiere aus Ton auf den Tischen, im Chemieraum wird aus Kupfer Gold und in den Räumen der Fünftklässler werden die Kennenlern-Klassenfahrt sowie die Ergebnisse der Zirkuswoche präsentiert.

Die Wilhelm-Kaisen-Oberschule (WKO) öffnete ihre Türen für alle Interessierten und zeigte, womit sich ihre Schüler neben dem Mathe- und Fremdsprachenunterricht beschäftigen.

Schüler bringen Ideen ein

Grundlage für die Tontiere war ein Kinderbuch. Dieses handelt von einem Tier, welches ganz anders als alle anderen ist. Lehrerin Christina Kirste erklärt: „Die Klasse fragte, ob es in der Geschichte um sie geht, da sie auch alle ganz verschieden sind. Es kam die Idee auf, dass es noch viel mehr Tiere geben könnte, die anders sind als andere“.

Daraufhin hätten die Schüler ihre Entwürfe zuerst auf Papier gebracht und sie schließlich aus Ton gefertigt und bemalt.

Spenden sammeln für andere

Die WKO vermittelt aber auch, dass nicht alle Kinder die gleichen Möglichkeiten haben.

So gibt es eine Kooperation mit dem Verein Kania, der sich für den Bau von Schulen in Guinea einsetzt. „Wir thematisieren das im Unterricht und wollen so das Bewusstsein der Schüler schärfen“, sagt Schulleiter Oliver Seipke. „Durch die Kooperation wird das Thema greifbar.“

Claudia Köpke von Kania berichtet: „Wir haben bereits drei Schulen auf Spendenbasis bauen können“, und auch die WKO sammelte während des Sommerfestes 500 Euro für das Projekt.

Schülerfirma und Musik-AG

Die Schüler haben auch verschiedene Möglichkeiten, ihre Talente in den Schulalltag einzubinden: In den Werkstätten können sie sich handwerklich betätigen oder an der Musik AG teilnehmen, deren Ergebnis die Schulband in der Aula präsentierte.

Dort bot auch die Schülerfirma die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Kauf an. „Die Schülerfirma finanziert sich so selbst und soll auch eine eigene Buchhaltung bekommen“, erklärt Seipke. „Sie ist im Prinzip eine Art Berufsvorbereitung.“

Rebe Ramann, Koordinatorin für berufliche Orientierung sagt: „Einmal im Jahr haben wir eine Berufsmesse, zu der auch andere Schulen kommen und sich weitere Unternehmen, neben unseren Kooperationspartnern, vorstellen. Wir legen an der Schule einen Fokus auf die Berufsorientierung,“ so die Koordinatorin weiter.

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