Selassie trifft zum 1:1 gegen Hoffenheim. Theo Gebre Selassie drischt den Ball über den Kopf von Hoffenheims Keeper zum 1:1-Ausgleich. Vorbereitet hatte den Treffer Jérôme Gondorf mit seiner Kopfball-Verlängerung. Foto: Nordphoto
1:1 gegen Hoffenheim

Mit Jérôme Gondorf kommt die Wende für Werder

Von
Hinten heraus war es ein Spiel auf des Messers Schneide und weil sich Werder gegen Hoffenheim nach dem Wechsel deutlich gesteigert hatte, konnte eigentlich auch keiner der Protagonisten mit dem 1:1 unzufrieden sein.

Nach Heimsiegen gegen Hannover, Stuttgart und Freiburg (Pokal) sowie dem Remis gegen Mainz (nach 2:0-Führung) bleiben die Grün-Weißen im Weser Stadion unter Regie von Trainer Florian Kohfeldt zudem auch zum Rückrundenauftakt 2018 ungeschlagen.

Werder war allerdings nur schleppend in die Partie gekommen. Florian Kainz, der durch die Verletzung von Fin Bartels in die Mannschaft gerückt ist, hatte im ersten Durchgang die beiden besten Offensivszenen der Bremer, war nicht weit wegvom Führungstreffer: Ishak Belfodil hatte auf der rechten Seite im Strafraum den Ball gut mit seinem Körper abgeschirmt und vors Tor gepasst, Kainz Schuss wurde jedoch von einem hereinrutschenden Hoffenheimer geblockt.

Gnabry bereitet 0:1 vor

Besser machten es auf der Gegenseite die Gäste, als die Bremer Hintermannschaft Serge Gnabry völlig unbedrängt flanken ließ. Der technisch beschlagene Ex-Bremer zirkelte das Leder scharf vors Tor, wo sich Hübner mit cleveren Körpereinsatz gegen Theo Gebre Selassie die Lufthoheit erkämpfte und zum 0:1 einnetzte.

Nach dem Wechsel tat sich Werder weiter schwer, fand nach gut zehn Minuten aber dann aber doch zu  druckvollerem Angriffsspiel. Vor allem die Einwechslung von Jérôme Gondorf zahlte sich aus. Der Mann verlängerte mit seinem blond gefärbten Haarschopf eine Flanke auf Maximilian Eggestein. Dieser bekam den Ball zwar nicht unter Kontrolle, doch von ihm prallte er Theo Gebre Selassie vor die Füße, der das Leder zum 1:1 (63.) unter die Latte drosch.

Attraktive Schlussphase

Die Partie nun hochattraktiv und ein offener Schlagabtausch mit Großchancen auf beiden Seiten. Die größte sicherlich für Hoffenheims Kramaric, der fast im direkten Gegenzug völlig freistehend am Werders clever spekulierendem Keeper Jiri Pavlenka scheiterte.

Dann die 72. Minute, in der Werder die Partie hätte entscheiden können: Erst entschärfte Hoffenheims Keeper Baumann eine abgefälschte Bogenlampe von Ludwig Augustinsson, den Abpraller nahm Gondorf volley knallte diesen aber in einen Abwehrspieler. Teil der Super-Minute bereitete dann Max Kruse vor, doch seinen Pass setzte der heranstürmende Niklas Moisander aus kurzer Entfernung nur an den Pfosten.

Für die letzte wichtige Szene des Tages war dann allerdings wieder Gondorf zuständig, als der Einwechselspieler im eigenen Strafraum einen sehr gefährlichen Schussversuch der Gäste kurz vor dem eigenen Kasten klärte.

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